"Sibel gehört nicht mehr zu unserer Familie"
Aktualisiert

"Sibel gehört nicht mehr zu unserer Familie"

Die Porno-Vergangenheit von Berlinale-Star Sibel Kekilli ("Gegen die Wand") hat ihre Eltern offenbar so verstört, dass sie ihre Tochter verstossen haben.

Sibel "gehört nicht mehr zu unserer Familie", zitierte die deutsche Boulevardzeitung "Bild" ihren Vater Mehmet Kekilli.

Mit Tränen in den Augen habe der 44-Jährige hinzugefügt: "Die Schmach ist zu gross, das werde ich ihr nicht verzeihen."

Sibel sieht das anders: "Ich stehe zu meiner Vergangenheit."

Und weiter: "Ich stehe zu meiner Vergangenheit und wünsche mir, nach meinen Leistungen beurteilt zu werden", sagte hatte sie am Montag zu ihrer Vorgeschichte gesagt. Sieben Sex-Streifen habe die 23-Jährige bei Magmafilm gedreht, bestätigte eine Sprecherin der Produktionsfirma. Die Machwerke hießen "Süsse Teenieträume", "Megageile Kükenfarm" oder "2002 wilde Sexnächte".

Regisseur Fatih Akin gibt seinem Star zusätzliche Rückendeckung: "Ich wusste von Anfang an von ihrer Vergangenheit, was mich nicht im geringsten gestört hat".

Er habe Kekilli besetzt, weil sie die beste Schauspielerin beim Casting gewesen sei. "Zum Zeitpunkt der Besetzung war uns Sibels Vorgeschichte bekannt, und ist von allen Seiten bewusst in Kauf genommen worden", sagten auch die "Gegen die Wand"-Produzenten Ralph Schwingel und Stefan Schubert.

Auch in ihrem neuen Film zeigt sich die Schauspielerin äusserst freizügig.

Deine Meinung