Kapo Solothurn : Sicherheitsmängel – LKW drohte Rad abzufallen
Aktualisiert

Kapo Solothurn Sicherheitsmängel – LKW drohte Rad abzufallen

In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Solothurn 34 Lastwagen kontrolliert. Sechs Fahrer wurden angezeigt, einer durfte wegen gravierender Sicherheitsmängel nicht weiterfahren.

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aha/sda
Mit diesem Rad durfte ein LKW-Fahrer nicht weiterfahren: Die Felge war ausgeschagen, drei Radmuttern fehlten.

Mit diesem Rad durfte ein LKW-Fahrer nicht weiterfahren: Die Felge war ausgeschagen, drei Radmuttern fehlten.

Bei einer Schwerverkehrskontrolle in der Nacht auf Mittwoch in Oensingen nahm die Solothurner Kantonspolizei 34 Lastwagen unter die Lupe. Sechs Chauffeure wurden dabei angezeigt. Ein Sattelmotorfahrzeug durfte wegen gravierender Sicherheitsmängel nicht weiterfahren.

Dieser Lastwagen wies besonders gefährliche Mängel auf: Wegen fehlender Muttern drohte ihm ein Rad abzufallen. Zudem war die Ladung ungenügend gesichert. Der Chauffeur des in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs musste mehrere tausend Franken hinterlegen. Er darf erst weiterfahren, wenn die Mängel behoben sind. Ein in der Schweiz zugelassenes Sattelmotorfahrzeug wies zudem Mängel am Anhänger auf und wurde zur Nachprüfung aufgeboten.

Verstösse gegen Arbeits- und Ruhezeit

Laut Kapo-Sprecher Andreas Mock wurden vor allem Verstösse gegen die Einhaltung der Arbeits- und Ruhezeit beanstandet. In der Schweiz müssen LKW-Fahrer seit 2011 nach 4.5 Stunden Lenkzeit eine Pause von mindestens 45 Minuten einlegen, die maximale Lenkzeit pro Tag beträgt neun Stunden. Auch wegen zu viel Gewicht wurden Ordnungsbussen verteilt. Insgesamt sieben der kontrollierten Lastwagen seien im Ausland zugelassen gewesen, 27 in der Schweiz, so Mock.

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