Meryl Streep: Sie fordert mehr «starke weibliche Rollen»
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Meryl StreepSie fordert mehr «starke weibliche Rollen»

«Julie & Julia»-Star Meryl Streep denkt, dass die Filmindustrie «Angst» hat, Filme mit Frauen zu drehen, weil die meisten Studio-Bosse Männer sind. Die Herren der Schöpfung würden am Ende bloss auf den kleinen Jungen in sich hören, glaubt die Aktrice.

Der Star aus «Julie & Julia» denkt, dass die Filmindustrie «Angst» davor hat, Filme mit Frauen zu drehen, weil die meisten Studio-Bosse Männer sind. Streep spricht aus eigener Erfahrung: «Es ist immer wieder ein Schock für das Studio, wenn ein Film wie 'Mamma Mia' gut ankommt, weil Männer die Studios führen und ihre eigenen Ideen durchsetzen wollen.»

Männern fehle es an Empathie, fährt die Aktrice fort, und ergänzt: «Es ist schwierig für einen Mann, sich in eine Frau zu versetzen und sich vorzustellen, dass es auch ihnen so ergehen könnte. Sie sehen es und sie verstehen, dass es einen Markt dafür gibt, und dass man damit eine enorme Menge Geld verdienen kann. Aber wir hören letztendlich alle auf unsere innere Stimme, und es ist ihr innerer kleiner Junge, der auf und ab springt und ruft: 'Ja, ich will noch einen G.I. Joe sehen!'»

Streep geht es zudem gegen den Strich, dass es wenig «starke weibliche Rollen» in Filmen zu besetzen gibt: «Meine befreundeten Schauspielerinnen beklagen alle einen Mangel an Rollen. Die Leute investieren ihr Geld nur sehr vorsichtig. Sie sind eingeschüchtert.»

$$VIDEO$$Der Filmtrailer von «Julie & Julia». (bang)

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