02.10.2017 14:27

Bauprojekt Lewa Savanne

Sie kriegt im Zoo Zürich ein neues Zuhause

Giraffe, Zebra, Nashorn und Co. können sich freuen: Die Lewa Savanne wird nun gebaut. Sie ist für den Zoo Zürich das dritte Schlüsselprojekt nach der Masoalahalle und dem Elefantenpark.

Ab Ostern 2020 sollen in der Zürcher Lewa-Savanne Nashörner, Zebras und andere Huftiere miteinander leben.

Beim Kaeng Krachan Elefantenpark entsteht auf einer Fläche von über 40'000 Quadratmetern die Nachbildung einer afrikanischen Savanne. Sie wird die grösste Anlage im Zoo Zürich. Am Montag hat Zoodirektor Alex Rübel das Projekt im Beisein des Kenianischen Botschafters Stephen Ndung'u Karau vorgestellt, wie der Zoo Zürich mitteilte.

In der Lewa Savanne wird eine Volière mit Graupapageien stehen, ein Giraffenhaus, in dem die Besucher einer Terrasse die Tiere auf Kopfhöhe sehen können, und ein Steg, der die Besucher in die Savanne hineinführt. Erdmännchen erhalten eine Anlage. Und weil kein Ökosystem ohne Raubtier auskommt, sind auch Hyänen in der Lewa Savanne vertreten - in einem eigenen Gehege.

VIP-Bereich geplant

Der Besucherbereich wird dekoriert mit einem kleinen Flugplatz, einem Flugzeug mit Zebrabemalung und einem Bus, der im Schlamm feststeckt. Eine Bar und ein Picknickplatz sind geplant, ebenso ein Bereich, der nur für VIP-Gäste und bei Führungen zugänglich ist.

Die neue Anlage soll ähnlich viel kosten wie Elefantenpark (57 Millionen Franken) und Masoalahalle (52 Millionen Franken) und vollständig durch Spenden finanziert werden. Die Fundraisingkampagne startet anfangs November mit einem Sammelziel von 13 Millionen Franken. Die Tiergarten Gesellschaft Zürich und die Paul Schiller Stiftung haben ihre Unterstützung zugesagt. Das Zoofäscht 2018 wird unter dem Motto «Giraffe» stattfinden.

Naturschutzprojekt in Kenia

Wie der Masoala Regenwald und der Kaeng Krachan Elefantenpark ist auch die neu geplante Lewa Savanne an ein Naturschutzprojekt gekoppelt. Seit 1998 unterstützt der Zoo Zürich die Lewa Wildlife Conservancy in Kenia. Das Reservat im Gebiet des Mount Kenya Nationalparks gehört zum Unesco-Welterbe.

Der Zoo Zürich hilft unter anderem bei der Finanzierung von Ausrüstung und Löhnen der Wildhüter, beim Bau von Wanderkorridoren für Wildtiere und bei Umsiedlungen von Nashörnern.

(sda)

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