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Terrassen-Streit «Sie sollten uns wenigstens eine Chance geben»

Während sich vor den Läden wieder lange Schlangen bilden, bleiben die Ski-Terrassen weiterhin zu. Der Präsident der Haslibergbahnen versteht die Welt nicht mehr und appelliert an den Bundesrat in der Hoffnung, dass dieser nochmals über die Bücher geht.

von
Martin Messmer
Hanspeter Wenger, Präsident Haslibergbahnen BE, hofft auf den Bundesrat im Terrassen-Streit.

Hanspeter Wenger, Präsident Haslibergbahnen BE, hofft auf den Bundesrat im Terrassen-Streit.

Screenshot Video

Hanspeter Wenger, Präsident Haslibergbahnen BE, hofft auf den Bundesrat im Terrassen-Streit: «Die Leute sammeln sich zurzeit vor dem Bergrestaurant an. Mit einer Öffnung der Terrassen könnte man das Schutzkonzept einhalten. Wir haben extra 140 Vierertische gemietet, die wir hätten aufstellen können. Wir haben Schutzmasken für 50’000 Franken gelagert, die wir immer noch nicht gebrauchen konnten. Immer wieder diese Änderungen. Das ist eine kleinere Katastrophe, was die mit uns machen. Ich habe vorhin gehört, dass es beim Ikea 500 Meter lange Schlangen gab. Es ist unglaublich, ich verstehe die Welt nicht mehr. Der Bundesrat sollte uns wenigstens eine Chance geben, dass wir beweisen können, dass sich die Leute nicht auf der Terrasse anstecken.»

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