Cheerleaderin mit Doktortitel: Sie war wohl die Klügste auf dem Super-Bowl-Feld
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Cheerleaderin mit DoktortitelSie war wohl die Klügste auf dem Super-Bowl-Feld

Die 26-jährige Kelly Bennion begeistert das Publikum am Super-Bowl mit ihren Cheerleader-Künsten. Eine Doktorarbeit in Kognitive Neurowissenschaften schreibt sie auch noch.

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Sie sind sexy, aber dumm: An kaum einer Sportart haftet wohl ein derart negatives Klischee wie bei den Cheerleadern. Die 26-jährige Kelly Bennion ist ein Beweis dafür, dass das auch ganz anders geht. Bennion, die am Sonntag in der Pause des 49. Super-Bowls das Publikum mit ihren bunten Pompom-Püscheln begeisterte, schreibt gerade ihre Doktorarbeit im Bereich Kognitive Neurowissenschaft.

Wie «Philly.com» berichtet, gehört Bennion einer neuen Generation von Cheerleadern an. «Ich will ein Vorbild für junge Frauen sein», sagte sie. Sie wolle gegen Stereotypen kämpfen, meint die junge Frau, die bereits einen Bachelor der Uni Harvard in Psychologie und Spanisch besitzt. Ausserdem: Cheerleadern sei längst ein Leistungssport geworden. «Anstatt in ein Fitness-Zentrum zu gehen, trainiere ich auf dem Campus-Feld.»

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Es ist längst keine heile Welt

Doch während Bennion sich so begeistert für diese Sportart am Rande der Football- und Baskettball-Spielfelder engagiert, kämpfen viele ihrer Kolleginnen für eine angemessene Entschädigung ihrer Arbeit. Wie das Wirtschaftsmagazin «Bloomberg» schreibt, liegt der Lohn einer Cheerleaderin zwischen Null und 150 Dollar pro Spiel — während der Mindestlohn für Spieler 390'000 Dollar pro Saison beträgt.

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