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Johan Djourou«Sie werden uns die Luft von Anfang an nehmen»

Vor allem Kopfsache: Johan Djourou vor dem EM-Auftakt gegen Albanien.

von
A. Stäuble
Montpellier
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Samstag, 25. Juni 2016:Es hat nicht sollen sein: Die Nati verliert den EM-Achtelfinal gegen Polen mit 4:5 im Penaltyschiessen. Nach 120 Minuten stand es 1:1.

Samstag, 25. Juni 2016:Es hat nicht sollen sein: Die Nati verliert den EM-Achtelfinal gegen Polen mit 4:5 im Penaltyschiessen. Nach 120 Minuten stand es 1:1.

epa/Yuri Kochetkov
Im Elfmeterschiessen ist Yann Sommer zwar meist in der richtigen Ecke, aber dennoch ohne echte Abwehrchance. Grzegorz Krychowiak verwertet den fünften polnischen Penalty zum 5:4 für die glücklichere Mannschaft.

Im Elfmeterschiessen ist Yann Sommer zwar meist in der richtigen Ecke, aber dennoch ohne echte Abwehrchance. Grzegorz Krychowiak verwertet den fünften polnischen Penalty zum 5:4 für die glücklichere Mannschaft.

AP/Thanassis Stavrakis
Die Polen jubeln.

Die Polen jubeln.

AFP/Valery Hache

Johan Djourou, was erwartet die Schweiz im ersten Gruppenspiel gegen Albanien?

Johan Djourou: Es wird zu hundert Prozent eine emotionale Partie und es liegt an uns, dass wir im Kopf ruhig bleiben und probieren, unser Spiel aufzuziehen. Ich denke aber, die Schweiz ist besser aufgestellt. Aber wie ich schon gesagt habe: Wir sind an einer Europameisterschaft und hier messen sich die besten Teams und dass Albanien hier ist, zeigt, dass sie Qualität haben.

Auf was für ein Spiel stellen Sie sich ein?

Sie werden uns von Anfang an die Luft zum Atmen nehmen. Die ersten zwanzig Minuten werden sehr, sehr intensiv. Wir müssen wach sein und dürfen nicht von der Aggressivität überrascht sein. Denn sie werden aggressiv spielen und darauf müssen wir unmittelbar reagieren können. Es gilt, den Kampf anzunehmen. Aber das sind Dinge, mit denen wir Erfahrung aus den Spielen auf Clubebene und auch aus den beiden früheren Begegnungen gegen Albanien haben. Wir wissen, was uns erwartet und daher wird es keine Überraschungen geben.

Man kann sehr defensiv eingestellte Albaner erwarten. Es liegt an der Schweiz, das Spiel zu machen. Wie?

Dass sie defensiv eingestellt sind, ist klar. Ich gehe davon aus, dass sie sich zurückziehen und dann auf Konter lauern werden. Das ist der Grund, weshalb wir mit viel Geduld ans Werk gehen müssen. Wir müssen versuchen, den Ball laufen zu lassen und sie dazu bringen, ihre Positionen zu verlassen, um uns so Räume zu verschaffen. Wie ich schon gesagt habe: es wird ein Geduldsspiel.

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