Sisqos Schweizer Sohn: Sie will Gerechtigkeit vom Container-Promi
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Sisqos Schweizer SohnSie will Gerechtigkeit vom Container-Promi

Im Sommer sorgte US-Sänger Sisqo für Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass er vor 10 Jahren eine minderjährige Zürcherin geschwängert hatte. Während er jetzt im englischen Big-Brother-Container sitzt, nutzt sie die damit verbundene Medien-Aufmerksamkeit für ihre Unterhalts-Forderung.

von
phi/tny

Es geschah im Jahr 1999: Der amerikanische Sänger Sisqo gab mit seiner Band Dru Hill ein Konzert im Zürcher Club «El Cubanito» (heute: «Alte Börse»). Nach getaner Arbeit vergnügte er sich mit der damals 14-jährigen Jasmina (Name geändert) in seinem Hotelzimmer. Das Ergebnis: Ein Sohn, eine Vaterschaftsklage und das Urteil eines Zürcher Gerichtes auf Unterhaltszahlungen.

Seit dem 3. Januar dieses Jahres bewohnt Sisqo nun gemeinsam mit anderen Stars, die ihre besten Tage hinter sich haben, das TV-Gefängnis von «Celebrity Big Brother». Das hat die für ihre Hartnäckigkeit bekannte Boulevard-Presse der Insel auf den Plan gerufen, in der Vergangenheit der Insassen nach Skandalen zu stöbern - bei Sisqo wurde sie fündig. Deshalb gelangt die heute 25-jährige Mutter des Kindes nun erneut zu medialer Aufmerksamkeit: So zitiert sie die «Sun» mit den Worten «mich interessiert Sisqos Geld nicht, ich will nur, dass mein Junge seinen Dad kennt». Dazu will das Blatt herausgefunden haben, wie hoch die Summe ist, die der Sänger an Unterhalt schuldet - und kommt auf die stolze Zahl von rund 165 000 Franken.

Sisqo leugnet zwar nach wie vor hartnäckig, der leibliche Vater des Kindes zu sein, das schützt ihn aber weder vor dem Urteil des Zürcher Gerichtes noch vor dem Interesse des englischen Boulevards. Die Frage ist nun, wer ihn zur Verantwortung ziehen wird.

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