Kirkbymoorside: Sieben Briten acht Tage lang in Pub eingeschneit
Aktualisiert

KirkbymoorsideSieben Briten acht Tage lang in Pub eingeschneit

Es ist wohl der Traum jedes britischen Biertrinkers: Eine siebenköpfige Gruppe war acht Tage lang in einem der höchstgelegenen Pubs der Insel eingeschneit.

Kein Durchkommen mehr: Das Lion Inn war über eine Woche lang von der Aussenwelt abgeschnitten. (Bild: ap)

Kein Durchkommen mehr: Das Lion Inn war über eine Woche lang von der Aussenwelt abgeschnitten. (Bild: ap)

«Es war eisig kalt, aber zum Glück waren wir in einem Pub», so die Serviceangestellte Katie Underwood (18) nach der unfreiwilligen «Klausur». Katie, weitere vier Mitarbeiter und zwei Gäste waren am Freitag vorletzter Woche im Lion Inn eingeschneit worden, dem am vierthöchsten gelegenen Pub der Insel (404 Meter über Meer). Der Schnee lag fünf Meter hoch bis zu den Fenstern: Ein Durchkommen zum Lion Inn war nicht möglich – auch nicht für den Besitzer, der acht Kilometer weit entfernt wohnt.

«Wir tranken zuerst ziemlich viel, liessen es ab dem dritten Tag dann aber ruhiger angehen», so Pub-Chef Daniel Butterworth (23). Die Schicksalsgemeinschaft vertrieb sich die Zeit dann mit Monopoly und anderen Spielen; einige gingen sogar mit aus Biertabletts improvisierten Schlitten rodeln. Im Lion Inn, das auch ein B & B ist, gab es zum Glück auch genügend Betten.

Erst am Samstag konnte ein Schneepflug bis zum Pub vordringen und die Gruppe befreien. «Ich hoffe, nun kommen wieder mehr Gäste», so Butterworth. «Es wäre nett, etwas neue Gesellschaft zu haben.»

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