Sieben neue Weltwunder gesucht
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Sieben neue Weltwunder gesucht

Mit einer Internetabstimmung will der Luzerner Filmemacher und Autor Bernard Weber die sieben Weltwunder der Neuzeit ermitteln.

Bisher haben rund 18 Millionen Menschen aus mehr als 200 Ländern ihre Stimme auf www.n7w.com abgegeben.

Damit sei die Wahl, die Weber 1999 im Internet lanciert hat, die weltweit grösste, die jemals abgehalten wurde, ist auf der Website nachzulesen.

Zur Auswahl stehen rund 200 Gebäude und Monumente, darunter auch Schloss Neuschwanstein und das Münchner Olympiastadion. Anfang nächstes Jahr werden von einem Expertengremium unter dem Vorsitz des früheren Unesco-Generaldirektors Federico Mayor Zaragoza die 21 Finalisten aus den 77 meistgenannten Monumenten ermittelt.

Vorgestellt werden die sieben neuen Weltwunder der Weltöffentlichkeit per internationaler Fernsehsendung am 1. Januar 2007.

«Mit der Initiative wollen wir erreichen, dass die Menschen diese wunderbaren Gebäude in einem neuen Licht betrachten», sagte Weber am Freitag in München.

Ursprünglich stammen die Sieben Weltwunder aus der Antike. Um 200 vor Christus stellten griechische Schriftsteller einen Katalog mit den sieben bedeutendsten Bauwerken ihrer Zeit auf: Der Leuchtturm von Pharos, der Koloss von Rhodos, die Hängenden Gärten von Babylon, das Mausoleum zu Halikarnassos, der Artemis-Tempel in Ephesos, die Zeusstatue des Phidias und die Pyramiden von Gizeh. Bis heute erhalten geblieben sind davon nur die Pyramiden.

(sda)

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