Aktualisiert 04.08.2004 07:59

Sieben Russen in Bergwerk verschüttet

Beim Einsturz eines Stollens in einem russischen Bergwerk sind am Dienstagabend bis zu sieben Arbeiter verschüttet worden.

Die Männer seien noch am Leben und sässen tief unter der Erde hinter verkeilten Felsbrocken fest, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Behörden der nördlichen Region Komi. Die Rettungskräfte befürchteten eine Grubengas-Explosion, wie die Nachrichtenagentur ITAR-Tass meldete.

Die Suche nach den Bergleuten könne erst beginnen, wenn die Mine gelüftet und die Gefahr einer Methangas-Explosion gemindert worden sei, hiess es in dem Bericht. Die Gaskonzentration übersteige den zulässigen Grenzwert um 50 Prozent. Der eingestürzte Stollen liege rund 560 Meter unterhalb der Erdoberfläche. Rund 150 Bergleute konnten sich nach Behördenangaben aus dem Bergwerk retten. Das Unglück ereignete sich am späten Abend in der Mine Severnaja in der Stadt Workuta 1.900 Kilometer nordöstlich von Moskau. (dapd)

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