23.09.2019 16:57

Essensreste

Sieben Tipps gegen stinkende Abflüsse

Wenn es aus dem Abfluss stinkt, ist das unangenehm. Wir zeigen dir sieben Möglichkeiten, wie das Problem gelöst werden kann.

von
mst
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Abflüsse stinken manchmal: Jene in der Küche meist wegen Essens- und Fettresten, ...

Abflüsse stinken manchmal: Jene in der Küche meist wegen Essens- und Fettresten, ...

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... die im Badezimmer wegen Seifenresten ...

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... und natürlichen wegen der äusserst unappetitlichen Haarklumpen, die sich gerade in Langhaar-Haushalten sehr schnell bilden.

... und natürlichen wegen der äusserst unappetitlichen Haarklumpen, die sich gerade in Langhaar-Haushalten sehr schnell bilden.

Tzahiv

Du kennst das: In der Küche, aus dem Lavabo oder auch aus den Abflüssen von Dusche und Badewanne kann es manchmal ganz schön unangenehm riechen. Damit du dieses Problem schnell lösen kannst, solltest du erst mal wissen, was das Problem ist.

In den allermeisten Fällen sind es Rückstände: Essensreste, aber auch Seifen- und Spülmittelreste und Haare. Die sorgen zusammen dafür, dass der Abfluss verstopft und das Wasser nicht schnell genug abläuft. Dadurch entstehen wiederum Faulgase, die durch den Abfluss aufsteigen. Bevor ihr jetzt einen aggressiven Abflussreiniger kauft, hier ein paar Hausmittelchen, die das Problem vielleicht bereits lösen können.

1. Durchspülen

Falls der Abfluss eine gewisse Zeit nicht genutzt wurde, stinkt er vielleicht auch deswegen. Der erste Schritt ist deswegen immer: Erstmal gründlich durchspülen. Dazu nimmst du kochendes Wasser und spülst den Abfluss mehrmals durch. Für zusätzliche Sauberkeit kannst du vorher Essig oder Spülmittel in den Abfluss schütten, kurz einwirken lassen und dann mit kochendem Wasser nachspülen.

2. Siphon putzen

Der Siphon ist die gebogene Leitung unter dem Brünneli. Wenn der verstopft ist, dann stinkt es schnell ganz fürchterlich. Um ihn zu reinigen, kannst du einen Fachmann kommen lassen – oder du machst es selbst. Dazu musst du dieses Zwischenteil herausschrauben (Achtung: Auffangbehälter darunterstellen!), dann in warmem Wasser und Putzmittel einweichen und mit einer Bürste den Dreck entfernen. Danach montierst du ihn wieder und spülst erneut gut durch.

3. Salz

Wenn dein Abfluss regelmässig müffelt, dann kannst du es mal noch mit Salz probieren: Das hebt den Geruch auf und hilft, neuer Geruchsentwicklung vorzubeugen. So gehts: Zwei Esslöffel Salz in den Abfluss geben und mindestens eine Stunde einwirken lassen, anschliessend mit heissem Wasser durchspülen. Diesen Vorgang wiederholst du ungefähr alle zwei Wochen.

4. Natron

Backpulver (das hauptsächlich aus Natron besteht) ist dafür bekannt, problematische Gerüche zu binden. Für den Abfluss mischt du vier Esslöffel Natron (oder Backpulver) und etwa 50 Milliliter Essig. Diese Mischung beginnt zu schäumen und sorgt so nicht nur für einen besseren Geruch, sondern reinigt auch sanft das Rohr. Die schäumende Mischung langsam in den Abfluss schütten, warten, bis es aufhört zu sprudeln, und dann mit heissem Wasser nachschütten – fertig.

5. Verstopfung entfernen

Grobe Verschmutzung, die ein bissche Natron nicht beheben kann? Dann kommt jetzt ein Pömpel zum Zug. Du weisst schon, dieses Saugglockending, das man normalerweise für verstopfte Toiletten benutzt. Damit kannst du auch versuchen, grössere Essensreste oder Haarpfropfen (Igitt!) aus dem Abfluss zu kriegen. Wie gewohnt danach das Rohr mit heissem Wasser durchspülen.

6. Rohr entlüften

Wenn wirklich nichts hilft, dann könnte der Geruch mit einem schlecht belüfteten Rohrsystem zu tun haben. Wende dich dafür am besten an deinen Vermieter, hier braucht es meist einen Profi.

7. Abfluss vom Profi reinigen lassen

Und wenn wirklich gar nichts mehr hilft, dann muss ein Sanitär her: Der hat das nötige Fachwissen und die richtigen Geräte, um deinen Abfluss garantiert geruchsfrei hinzukriegen. Als Mieter kannst du dich dafür an deinen Vermieter wenden.

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