Gewalt in Syrien: Sieben Tote bei Feiern zum Ende des Ramadan
Aktualisiert

Gewalt in SyrienSieben Tote bei Feiern zum Ende des Ramadan

Das Ende der Fastenzeit wurde in der syrischen Region Daraa von erneuten schweren Ausschreitungen und Protesten überschattet. Sicherheitskräfte schossen auf Demonstranten.

Beim Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen regierungskritische Demonstranten am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan sind laut Menschenrechtsaktivisten mindestens sieben Menschen getötet worden. In mehreren Städten kam es zu Protesten.

Sicherheitskräfte hätten in El Harra nahe der südlichen Protesthochburg Daraa vier Menschen getötet, zwei weitere im ebenfalls in der Provinz Daraa gelegenen Inchil und einen in der zentralsyrischen Stadt Homs. Dies erklärten die örtlichen Koordinierungskomitees der Proteste am Dienstag.

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Feuer auf «riesige Demonstration» eröffnet

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, Sicherheitskräfte hätten in El Harra das Feuer auf die Teilnehmer einer «riesigen Demonstration» eröffnet. Die Demonstranten hatten sich demnach nach den ersten Gebeten des dreitägigen Festes des Fastenbrechens, Eid el Fitr, versammelt.

Syrien: Regimeanhänger zeigen Solidarität

Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton verurteilte «die brutale Repression» von Demonstranten und Regierungskritikern in Syrien scharf. Sie forderte ein sofortiges Ende der Angriffe und der Unterdrückung.

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Festgenommene Demonstranten müssten freigelassen werden. Tausende Mesnchen seien ohne Anklage inhaftiert worden, sagte Asthon am Dienstag in Brüssel. (sda)

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