Aktualisiert

Sieben Tote bei Gewalt in palästinensischen Gebieten

In den palästinensischen Gebieten sind am Freitag sieben mutmassliche Extremisten von der israelischen Armee getötet worden. Im Gazstreifen starben zwei Militante, im Westjordanland wurden fünf Palästinenser getötet.

Zwei von der israelischen Armee gesuchte Kämpfer der radikalen Organisation Islamischer Dschihad wurden nach Militärangaben in einer Höhle bei Bethlehem getötet, in der sie sich versteckt hielten.

Nach israelischen Militärangaben waren sie in der Höhle von israelischen Soldaten eingeschlossen worden. Der Aufforderung, sich zu ergeben, hätten sie sich mit Waffengewalt widersetzt, hiess es.

Weiter starben drei zu den El-Aksa-Brigaden gehörende Palästinenser nach Angaben von Spitalärzten in der Nähe von Dschenin im Westjordanland durch eine Explosion. Die Männer hätten mit Sprengstoff hantiert.

Im Gazastreifen wurden bei zwei separaten Zwischenfällen im Osten der Stadt Gaza beim Grenzübergang Karni sowie in Beit Hanun je ein Militanter getötet. Sie hatten sich dem Grenzzaun zu Israel genähert und Feuergefechte mit israelischen Militärposten geliefert. Bei Gaza wurde ein weiterer Extremist verletzt.

Im Gazastreifen wurden zudem drei Palästinenser verletzt, als ein israelischer Kampfjet eine Rakete auf ein Fabriksgebäude abschoss. Nach israelischen Militärangaben sollen im Gebäude Raketen hergestellt worden sein. (sda)

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