Irak: Sieben Tote bei mehreren Anschlägen
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IrakSieben Tote bei mehreren Anschlägen

Bei mehreren Anschlägen sind im Irak mindestens sieben Menschen getötet worden. Mindestens 20 wurden verletzt. In der Hauptstadt Bagdad kamen drei Passanten bei der Explosion einer Autobombe ums Leben.

Am Morgen war in As-Subair südlich von Bagdad bereits ein Polizeioberst auf dem Weg zur Arbeit von einer Bombe, die an seinem Fahrzeug angebracht worden war, getötet worden. Sein Chauffeur wurde bei der Explosion schwer verletzt.

Der Vize-Bildungsminister Ammar Asis Mohammes Ali entkam hingegen am Morgen unverletzt einem Anschlagsversuch, wie die Regierung mitteilte. Eine Bombe detonierte demnach, als der Ministerkonvoi eine Strasse in Bagdad passierte. Zwei Polizisten seiner Eskorte wurden dabei verletzt. Nach Angaben der US-Armee starben bei dem Anschlag zudem zwei Passanten.

Im Nordirak wurde bei Mossul ein Immobilienmakler von einem Unbekannten in seinem Büro erschossen. Ein weiterer Selbstmordattentäter wurde in Mossul von der Polizei überwältigt. Dabei explodierte jedoch die Bombe des Selbstmordattentäters, und ein Polizist wurde verletzt. Mindestens sechs weitere Menschen wurden bei einem Anschlag mit Granaten in der Stat Tal Afar rund 60 Kilometer nordwestlich von Mossul verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Nach Angaben der US-Armee wurden zudem zwei ihrer Soldaten bei dem Anschlag am Nachmittag im westlichen Stadtteil Mansur verletzt.

(sda)

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