Angelina Jolie: Sieht so postnatale Depression aus?

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Angelina JolieSieht so postnatale Depression aus?

Entgegen anderslautender Gerüchte zeigten sich Angelina Jolie und Gatte Brad Pitt bei der New Yorker Premiere von Clint Eastwoods neuen Streifen «Changeling» in Bestform - und mit neuen Tattoos.

Die Gerüchteküche hatte schon wieder fleissig gebrodelt und gekocht: Wegen Depressionen sollen Brangelina Berlin verlassen und nach New York zurückgekehrt sein, hatte es in deutschen Medien geheissen. Die US-Magazine «In Touch» und «Star» widmeten dem vermeintlichen Drama gar ihre Titelseiten.

Als die Schauspielerin am 4. Oktober die Premiere ihres neuen Films «Changeling» besuchte, bei dem Clint Eastwood Regie geführt hat, war von Depressionen aber nichts zu spüren. Im Gegenteil: Frisch, entspannt und malerisch wie eh und je präsentierte sich die 33-Jährige den Journalisten. «Allen geht es gut. Die Babys werden gross und kräftig und entwickeln Persönlichkeit», sagte sie dem US-Magazin «People».

«Die grösste Angst ist: Deinen Kindern passiert irgendetwas»

In «Changeling» spielt sie eine Mutter, deren Sohn gekidnappt wird. «Die grösste Angst ist: Deinen Kindern passiert irgendetwas. Deshalb wollte ich den Film solange nicht machen… Jeden Tag, den ich nach Hause kam, habe ich mich an meine Kinder gehaftet. Ich habe sie festgehalten. Und in der Nacht nach ihnen gesehen. Es macht mir Angst», erklärte sie «People» die Umstände.

Die vom Jetlag geplagten Stars hätten noch Schlafdefizit, erzählte Jolie, würden sich aber von Kindermädchen unter die Arme greifen lassen. Am Tag hatte sie mit ihren drei ältesten Kinder Zahara, Maddox und Pax Thien ein Kaufhaus besucht, während ihr Ehemann sich mit dem Fotografen Jerry Spagnoli traf. Zur Premiere stand sie wieder im Rampenlicht. Das mache sie aber nicht nervös: «Ich musste nur tief durchatmen, weil es so lange her ist. Es fühlt sich etwas komisch an.»

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