SIG baut 250 Stellen ab
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SIG baut 250 Stellen ab

Der auf Getränkeverpackungen spezialisierte SIG-Konzern will im Zuge eines weiteren Umbaus 250 Arbeitsplätze streichen.

Goodwillabschreibungen bei drei zum Verkauf stehenden Firmen werden zudem zu einem deutlichen Verlust im laufenden Jahr führen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Die neue Konzernleitung beschloss, bei der Umsetzung der Strategie den Konzernbereich SIG Beverages in die beiden Bereiche «Value Added Bottling» und «Traditionelles Geschäft» aufzuteilen und diese organisatorisch getrennt zu führen. Die Gesellschaften SIG Simonazzi, SIG Alfa und SIG Manzini/Comaco sollen verkauft werden. Konkrete Verhandlungen laufen laut der Mitteilung mit der Tetra Laval Gruppe.

Dieser Schritt führe zu einer substanziellen Anpassung des Goodwills und einem stark negativen Betriebs- und Unternehmensergebnis in 2004, kündigte SIG an. Die Goodwillabschreibung habe aber keinen negativen Einfluss auf den Cash-flow dieses Jahres, und der Verkauf führe zu einem deutlichen Mittelzufluss im nächsten Jahr.

Für die in der SIG verbleibenden Einheiten der SIG Beverages sieht das Unternehmen gute Chancen für ein profitables Wachstum. Das von der Konzernleitung eingeleitete Massnahmenpaket zur Steigerung der Effizienz sichere mittelfristig das Wachstum und die Profitabilität. Die Strukturanpassungen führen im Konzern aber zu einer Reduktion von weltweit rund 250 Arbeitsplätzen. (dapd)

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