SIG bekräftigt Ablehnung des Elopak-Übernahmeangebots
Aktualisiert

SIG bekräftigt Ablehnung des Elopak-Übernahmeangebots

Der Verwaltungsrat des Verpackungskonzerns SIG hat seinen Widerstand gegen das norwegisch-britische Übernahmeangebot bekräftigt.

In einem Aktionärsbrief vom Freitag erläutert SIG-Präsident Lambert Leisewitz die Gründe, weshalb auch der Preis von 350 Franken je Aktie als zu tief betrachtet wird. Die norwegische Konkurrentin Elopak beziehungsweise deren Muttergesellschaft Ferd und die britische Beteiligungsgesellschaft CVC hatten am vergangenen Montag eine Übernahmeofferte für 325 bis 350 Franken je Aktie angekündigt. Der SIG-Verwaltungsrat wiederholte zudem, dass er allen interessierten Dritten in einem nach genauen Kriterien festgelegten Verfahren Gelegenheit bieten werde, eine Übernahme von SIG sorgfältig zu prüfen. SIG beginne diesen Prozess aus einer Position der Stärke. «Wir haben bewiesen, dass wir als eigenständiges Unternehmen Wert für die Aktionäre schaffen können und sind in einer guten Ausgangslage, sämtliche Alternativen für die Zukunft des Unternehmens sorgfältig abwägen zu können», schreibt Leisewitz. (dapd)

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