Kissenger: Silikonaufsatz ermöglicht Fernküssen übers Handy
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KissengerSilikonaufsatz ermöglicht Fernküssen übers Handy

Mit einem Gadget aus Silikon sollen künftig Küsse übers Smartphone verschickt werden können. Möglich machen es kleine Motoren im Innern des Simulators.

von
hau
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Studentin Emma Yann Zhang hat einen Handy-Aufsatz namens Kissenger entwickelt, der Berührungen der Lippen erkennt und weitergeben kann.

Studentin Emma Yann Zhang hat einen Handy-Aufsatz namens Kissenger entwickelt, der Berührungen der Lippen erkennt und weitergeben kann.

Emma Yann Zhang
Damit lassen sich Küsse übers Smartphone verschicken. (Im Bild: ein älterer Prototyp)

Damit lassen sich Küsse übers Smartphone verschicken. (Im Bild: ein älterer Prototyp)

kissenger.mixedrealitylab.org
Das Handy-Zubehör verfügt über ein angestecktes Silikonkissen, dessen Sensoroberfläche die Berührungen der Lippen scannt und weiterschickt. Im Inneren des Silikonkissens befinden sich kleine Motoren, um die Berührung naturgetreu wiederzugeben.

Das Handy-Zubehör verfügt über ein angestecktes Silikonkissen, dessen Sensoroberfläche die Berührungen der Lippen scannt und weiterschickt. Im Inneren des Silikonkissens befinden sich kleine Motoren, um die Berührung naturgetreu wiederzugeben.

kissenger.mixedrealitylab.org

Tolle Neuigkeiten für Paare, die in einer Fernbeziehung stecken. Bald schon nämlich könnten Küsse Raum und Zeit überwinden und bequem per Smartphone verschickt werden: An der Technologie-Konferenz «Love and Sex with Robots» in London hat die Studentin Emma Yann Zhang einen entsprechenden Handy-Aufsatz und die dazugehörige App präsentiert. Der Kissenger kann Berührungen erkennen und weitergeben.

Das Gadget ähnelt einer zu gross geratenen Handy-Hülle und verfügt über ein angestecktes Silikonkissen, dessen Sensor-Oberfläche die Berührungen der Lippen scannt. Um dem Freund oder der Freundin einen Kuss zu übermitteln, schmust man folglich zuallererst mit dem Silikonkissen, bis es die Berührungen registriert hat und dem Empfänger mit selbigem Zubehör zuschickt. Dieser muss dann ebenfalls den Mund auf das Kissen legen, um den Fernkuss zu spüren.

Im Inneren des Silikonkissens befinden sich hierfür kleine Motoren, die die Berührung naturgetreu auf dem Smartphone des Empfängers wiedergeben. Der Videochat in der dazugehörigen App ermöglicht es zugleich, den küssenden Partner oder die Partnerin auf dem Smartphone-Display zu sehen.

Kissenger steht am Anfang der Entwicklung

Allerdings handelt es sich beim Kissenger erst um einen Prototypen. In einem nächsten Schritt will die Studentin Zhang Blutdruck und Herzfrequenzen von Kissenger-Probanden messen, um festzustellen, ob das Handyzubehör mit echten Küssen von Mensch zu Mensch mithalten kann. Ob Kissenger in naher Zukunft auf den Markt kommt, ist nicht bekannt.

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