Silvia Blocher am Rande der emotionalen Erschöpfung

Aktualisiert

Silvia Blocher am Rande der emotionalen Erschöpfung

Die Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat scheint Silvia Blocher stärker zugesetzt zu haben als ihrem Mann. Der Blocher-Gattin kommen oft die Tränen. Auch andere Schweizer leiden seither offenbar an Benommenheit und Schlaflosigkeit.

In ihrer jüngsten Kolumne für die Zeitung «Sonntag» gesteht die Frau des SVP-Politikers, die Fülle der Gefühle, die täglich auf sie und ihren Mann zubrandeten, würden ihr fast zu viel. «Oft kommen mir die Tränen. Nicht Tränen der Empörung, sondern Tränen der Rührung, des Bewegtseins, auch der emotionalen Erschöpfung», schrieb sie.

Die Reaktionen der Mitmenschen seien ähnlich wie bei einem überraschenden Todesfall. «Zuerst waren sie wie gelähmt. Manche erzählen mir, wie sie tagelang benommen – wie nach einem Schlag auf den Kopf – herumgeirrt seien, andere sprechen von Appetit- und Schlaflosigkeit. Und dann kamen die Trauer und der Zorn auf über diese nie für möglich gehaltene Hinterhältigkeit der Attacke», schreibt die Blocher-Gattin in ihrer Kolumne. (dapd)

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