Simbabwe: Hyperinflation lässt Menschen verarmen
Aktualisiert

Simbabwe: Hyperinflation lässt Menschen verarmen

Simbabwe leidet an der schlimmsten Inflation, die ein Land aktuell heimsucht.

Die Preise verdoppeln sich jeden dritten bis vierten Monat seit 2000, als Präsident Robert G. Mugabe weisse Farmer enteignen liess und aus dem Land verjagte. Wie die «New York Times» schreibt, zogen sich daraufhin ausländische Investoren aus dem Land zurück – und die Industrie kam zum Erliegen.

Die Regierung liess als Gegenmittel tonnenweise Geld drucken. Die Folgen sind absurd: Eine Rolle Toilettenpapier kostet 145 750 Simbabwe-Dollar (85 Rappen) – ein Lehrer verdient pro Monat aber nur 3 Millionen Simbabwe-Dollar. Die Bevölkerung kann sich auch einfachste Güter des Alltags nicht mehr leisten.

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