Aktualisiert 06.12.2014 20:00

Lillehammer

Simon Ammann vom Winde verweht

Der Weltcup-Leader Simon Ammann muss beim Springen in Lillehammer einen Rückschlag hinnehmen. Er verpasst als 34. den Finaldurchgang. Sieger wird Gregor Schlierenzauer.

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Samstag, 6. Dezember, LillehammerSimon Ammann will in Lillehammer einen weiteren Sieg erspringen.

Samstag, 6. Dezember, LillehammerSimon Ammann will in Lillehammer einen weiteren Sieg erspringen.

Keystone/Cornelius Poppe
Doch diesmal geht es nur mit dem Lift hoch hinaus. Ammann scheidet nach dem ersten Sprung aus.

Doch diesmal geht es nur mit dem Lift hoch hinaus. Ammann scheidet nach dem ersten Sprung aus.

Marco Felgenhauer/freshfocus
Doch das Lachen hat er nicht verloren.

Doch das Lachen hat er nicht verloren.

Keystone/Cornelius Poppe

Ammann hatte keine Chance auf eine Spitzen-Klassierung. Der Rückenwind frischte in Lillehammer auf und wurde böiger. Der erste Durchgang zog sich in Länge. So stand auch Ammann in seinem dünnen Anzug mehrere Minuten an der Kälte, weil er wieder vom Balken musste, um zu warten. Für den Flug auf 119,5 m gab es nicht einmal ein paar Weltcup-Punkte.

Immerhin verteidigte Ammann die Weltcup-Führung, weil auch der vor ihm gestartete Noriaki Kasai (Jap) kaum auf Weite kam und als 28. nur mit Glück im zweiten Umgang Unterschlupf fand. Bei besseren Verhältnissen steigerte sich der Japaner auf Platz 12.

Gregor Schlierenzauer verteidigte seine Führung nach dem ersten Durchgang. Er baute seinen Rekord auf 53 Weltcupsiege aus. Der Tiroler war schlecht in die Saison gestartet. Sein Erfolg kommt eher überraschend. Schlierenzauer verhinderte den ersten Weltcupsieg des Norwegers Anders Fannemel, dem Dominator des Trainings. Mit Michael Hayböck stand ein zweiter Österreicher auf dem Podest. Am Sonntagnachmittag findet in Lillehammer ein weiteres Springen statt.

(si)

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