Departementsverteilung Stadt Zürich: Simone Brander (SP) wird Verkehrsvorsteherin
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Departementsverteilung Stadt ZürichSimone Brander (SP) wird Verkehrsvorsteherin

Der Stadtrat hat die Verteilung der neun Departemente vorgenommen. Simone Brander wird das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement übernehmen.

von
Michelle Ineichen
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Simone Brander, einziges neu gewähltes Mitglied des Stadtrats, wird das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement vom abtretenden Richard Wolff übernehmen.

Simone Brander, einziges neu gewähltes Mitglied des Stadtrats, wird das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement vom abtretenden Richard Wolff übernehmen.

20min/Michael Scherrer
Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch nach ihrer Wiederwahl 2022. Sie bleibt Stadtpräsidentin. 

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch nach ihrer Wiederwahl 2022. Sie bleibt Stadtpräsidentin. 

20min/Michael Scherrer
Im Februar fanden die Stadtratswahlen statt. 

Im Februar fanden die Stadtratswahlen statt. 

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

Der Stadtrat hat in seiner neuen Zusammensetzung die Verteilung der neun Departemente vorgenommen und die Stellvertretungen geregelt. Simone Brander, einziges neu gewähltes Mitglied des Stadtrats, wird das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement vom abtretenden Richard Wolff übernehmen. Die wiedergewählten Mitglieder werden in ihren Departementen verbleiben.

Das heisst: Corine Mauch bleibt Stadtpräsidentin, Daniel Leupi bleibt im Finanzdepartement , Karin Rykart ist weiterhin Sicherheitsvorsteherin, Andreas Hauri  wird dem Gesundheits- und Umweltdepartement vorstehen, André Odermatt bleibt Hochbauvorsteher, das Departement der Industriellen Betriebe bleibt bei Michael Baumer, genauso wie das Schul- und Sportdepartement bei  Filippo Leutenegger und das Sozialdepartement bei Raphael Golta. 

Der Stadtrat wird die Departementsverteilung an seiner konstituierenden Sitzung vom 4. Mai formell beschliessen. Damit beginnt die neue Amtsperiode. Der Amtsantritt von Simone Brander erfolgt an diesem Datum.

Stadtratswahlen 2022

Im Februar fanden die Stadtratswahlen statt. Klar wiedergewählt wurde Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP), gefolgt von Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) auf dem zweiten Platz und Bauvorsteher André Odermatt (SP) auf dem dritten Rang. Den freigewordenen Sitz von Richard Wolff (AL) konnte Simone Brander ergattern. Damit holte die SP einen vierten Stadtratssitz.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich FDP-Stadtrat Michael Baumer und AL-Gemeinderat Walter Angst. Schliesslich landete Baumer auf dem neunten Platz und darf im Stadtrat bleiben. Erleichtert meinte der Vorsteher der Industriellen Betriebe: «Ich bin froh, dass es geklappt hat. Die Anspannung ist nun weg. Es war aber schon ein Wechselbad der Gefühle.»

Die SVP, EVP und Mitte kämpften ebenfalls um einen Stadtratssitz – jedoch ohne Erfolg. «In Zürich gibt es eine ungesunde Durchmischung im Parlament. Die Rot-Grünen können machen, was sie wollen. So geht das aber nicht», meinte Mauro Tuena, Präsident der Stadtzürcher SVP. «Nichtsdestotrotz sind wir mit zwei guten Leuten angetreten und haben gekämpft.» 

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