Aktualisiert 13.01.2014 08:18

VulkanausbruchSinabung treibt 25'000 Menschen in die Flucht

Der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra spuckt Gesteinsbrocken und Asche in die Luft. Tausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Vor dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra sind mittlerweile mehr als 25'000 Menschen geflohen. Der Sinabung habe am Samstag erneut «mehrere Male» Gesteinsbrocken und Asche bis zu 5000 Meter hoch in die Luft geblasen.

Alle Anwohner im Umkreis von fünf Kilometern hätten die Gefahrenzone verlassen, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Sonntag. Insgesamt seien mehr als 25'516 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Der Sinabung war rund 400 Jahre lang nicht aktiv, bis er 2010 wieder erwachte. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinander stossen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen so Erdbeben oder Vulkanausbrüche aus. In Indonesien gibt es mit fast 130 so viele aktive Vulkane wie in keinem anderen Land der Welt. (sda)

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