Kerstin Cook: Sind die goldenen Missen-Zeiten vorbei?
Aktualisiert

Kerstin CookSind die goldenen Missen-Zeiten vorbei?

In einem Monat gibt Kerstin Cook ihr Missen-Krönchen ab. Finanziell war Kerstin keine Überfliegerin – unter anderem auch wegen den dominanten Ex-Missen.

von
Bettina Bendiner

Gestern flog Kerstin Cook nach São Paulo ins Miss-Universe-Camp. Sackgeld hat sie bestimmt genug dabei: In ihrem Amtsjahr als schönste Schweizerin hat die Luzernerin rund 340 000 Franken verdient.

Viel Geld für eine 22-Jährige. Eher wenig für eine Miss Schweiz. Kerstin liegt laut ­Missen-Manager Raffy Locher auf dem Niveau von vor zehn Jahren. Zum Vergleich: Christa Rigozzi verdiente 2006 über eine halbe Million und Kerstins Vorgängerin Linda Fäh 480 000 Franken. Nehmen die Ex-Missen der aktuellen Königin die Butter vom Brot? «Die Konkurrenz ist härter geworden. Linda und Christa sind noch gut im Geschäft», so ­Locher. Die nächste Miss dürfte aber auch weniger verdienen. Ein grosser Sponsor, der viele Autogrammstunden veranstaltet hat, ist nicht mehr an Bord.

Cook habe aber nichts falsch gemacht, betont Locher. «Sie galt als fröhlich und zuverlässig. Wir sind sehr zu­frieden.» Einzig die Verwirrung um Cooks angebliches Biologiestudium gleich zu Beginn ihrer Regentschaft hat die schöne Luzernerin Geld gekostet. «Sie hat in den ersten drei Monaten rund 25% weniger verdient als ihre Vorgängerinnen.» Für Kerstin ist das kein Grund zur Sorge: «Für mich ist auch das sehr viel Geld», sagte sie zur «Schweizer Illustrierten».

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