30.10.2019 18:21

Big BrotherSind Kameras gegen Diebe für dich unmoralisch?

Überwachungskameras verbessern zwar die Beweislage bei einem Einbruch. Trotzdem empfindet sie eine Mehrheit als unmoralisch.

von
mst
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Im Herbst wird es schneller dunkel. Für Einbrecher heisst das, dass sie in der Dämmerung ...

Im Herbst wird es schneller dunkel. Für Einbrecher heisst das, dass sie in der Dämmerung ...

Unsplash
... auch mal vor den Haus- oder Wohnungsbesitzern da sind.

... auch mal vor den Haus- oder Wohnungsbesitzern da sind.

Rainerfuhrmann
Um sich davor zu schützen, ziehen viele Haushalte Kameras in Betracht.

Um sich davor zu schützen, ziehen viele Haushalte Kameras in Betracht.

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Die Zahlen und Fakten sind alles andere als beruhigend: Etwa ein Drittel der Schweizer gab bei einer aktuellen Umfrage von Homegate* an, dass schon mal bei ihnen selbst oder bei ihren Nachbarn eingebrochen wurde. 16 Prozent der Befragten aus der Westschweiz haben schon mal einen Einbruch erlebt. Im Tessin sind es rund halb so viele. Besonders häufig betroffen sind über 55-Jährige sowie Haushalte ohne Kinder.

Schutz vor Einbrüchen

Da stellt sich die Frage, wie man sich vor Einbrüchen am wirkungsvollsten schützt. Mit 38 Prozent zu den häufigsten Massnahmen gilt, keine Spuren über die eigene Abwesenheit beispielsweise auf Facebook zu hinterlassen.

32 Prozent der Befragten lassen das Licht brennen oder verwenden eine Zeitschaltuhr. Rund jeder Vierte schliesst die Rollläden, und 13 Prozent verlassen sich auf eine Alarmanlage. Jeder Zehnte würde sich zu seinem Schutz einen Hund anschaffen. In der Bildstrecke sehen Sie einige Tipps, wie Sie es den Einbrechern schwerer machen können.

Videoüberwachung

Immer beliebter wird die Videoüberwachung im eigenen Zuhause. Über die Gesamtschweiz betrachtet ist der meistgenannte Grund die Sicherung von Beweismaterial bei Diebstählen (82 Prozent). Und auch bei einem unguten Gefühl mit fremden Personen im eigenen Zuhause kann eine Überwachung Aufklärung bringen (71 Prozent).

Allerdings nicht ohne schlechtes Gewissen: Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) empfinden es als unmoralisch, Personen ohne ihr Wissen im eigenen Zuhause zu überwachen. Etwa ein Viertel findet, dass zu viel Überwachung schlecht ist. Immerhin: Im Tessin sieht ein Drittel der Teilnehmer die Videoüberwachung von Babys oder Haustieren als einen Sicherheitsvorteil.

*Die repräsentative Studie umfasst eine systematische Analyse der Wohnsituation von in der Schweiz wohnhaften Personen. Dazu wurden 1294 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz befragt.

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