1. Teil der Doku draussen: Sind Loredana und Mozzik wieder ein Paar?
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1. Teil der Doku draussenSind Loredana und Mozzik wieder ein Paar?

Der erste Teil der Modus-Mio-Doku über Deutschrap-Star Loredana ist da. Damit soll wohl vor allem ihr Image aufpoliert werden.

von
Schimun Krausz

Der Trailer zur Dokumentation.

Modus Mio

Darum gehts

  • Das Modus-Mio-Team hat eine Dokumentation über Loredana gedreht.

  • Der erste Teil ist jetzt draussen und zeigt die Luzernerin als alleinerziehende Mutter, Hate-Opfer und liebende (Ex-)Frau – aber nicht als Beschuldigte im Fall Petra Z.

Die Leute hinter der Deutschrap-Playlist auf Spotify, Modus Mio, haben Rapperin Loredana (25) eigenen Angaben zufolge über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet und eine mehrteilige Doku über die Luzerner Hip-Hop-Senkrechtstarterin produziert. Nun ist der erste Teil draussen.

Folgende vier Dinge haben wir in den knapp sechs Minuten über King Lori gelernt:

Die Liebe für Mozzik ist immer noch da

«So eine Bindung wie unsere werde ich wahrscheinlich nie wieder in meinem Leben mit jemandem haben», erzählt Loredana über ihren Ex-Mann Mozzik (25), den sie in der Doku als ihren Seelenverwandten bezeichnet. Und dann sagt sie etwas, das aufhorchen lässt: «Egal, ob wir getrennt waren oder jetzt vielleicht zusammen sind – oder auch nicht.»

Also was denn jetzt? Hat da bereits ein Beziehungs-Comeback stattgefunden? Oder sollen damit einfach die Spekulationen um Loris Liebesleben aufrechterhalten werden, damit Fans etwas zu hypen und Medien etwas zu berichten haben? Jedenfalls sagt Mozzik über die Trennung: «Die Medien haben sie aufgebauscht.»

Der Fall Petra Z. findet (vorerst) nicht statt

«Sie hat einen Riesen-Skandal hinter sich.» Damit spricht Julia Knill vom Loredana-Management ziemlich sicher den Fall Petra Z. an. Mehr wird in diesem ersten Doku-Teil nicht dazu gesagt – obwohl die Deutschrapperin zugegeben hat, sich unrechtmässig als Rechtsanwältin ausgegeben, die Geschädigte getäuscht und damit Geld erhältlich gemacht zu haben.

Nach einer aussergerichtlichen Einigung zahlt Loredana der Walliserin Petra Z. nun 609’000 Franken als Wiedergutmachung und Entschädigung. Der Fall definiert die Person Loredana Zefi genauso wie ihr kometenhafter Aufstieg im Deutschrap und müsste in der Doku mit mehr als dem oben erwähnten Satz thematisiert werden. Aber das wäre halt ein Tolggen auf dem reinen Bild, das das Video von ihr zeichnet.

Sie wird als Hate-Opfer gezeigt

Stattdessen wird die Luzernerin im ersten Teil als Opfer von Online-Hetze dargestellt. Wobei gesagt werden muss: Auch wenn der Fall Petra Z. die Gemüter erhitzt hat, rechtfertigt das nicht die Kommentare und Nachrichten, die Loredana zum Beispiel wegen der Scheidung, aber auch einfach, weil sie zu einer öffentlichen und umstrittenen Person geworden ist, entgegengeschleudert wurden.

Lori zitiert: «Ey, du kleine Hure, möge dein Kind sterben.» Oder: «Dein Kind wird eine Hure.» Einer der eingeblendeten Insta-Kommis lautet: «Ich hoffe, du wirst abgeschoben.»

Bist du oder jemand, den du kennst, von (Cyber-)Mobbing betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Mobbing (kostenpflichtig)

Pro Juventute, Tel. 147

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Hilfe bei Mobbing, Fachstelle für Schulen und Eltern (kostenpflichtig)

Loredana als liebende Mutter

Schlichtweg cute hingegen sind die Passagen, in denen Loredana nicht der neue Deutschrap-Megastar, sondern einfach (alleinerziehende) Mutter ist. Wenn sie mit der zweijährigen Hana (Mozzik ist der Vater) das Alphabet oder Tierlaute durchgeht, ist das eine ganz andere Lori als die aus den Schlagzeilen.

Wann der nächste Teil der Dokumentation droppt, konnte uns Spotify auf Anfrage nicht sagen. Am Ende des Videos steht das Datum 12.12.2020, das wohl auch mit dem Release von Loredanas zweitem Studioalbum «Medusa» am 11. Dezember zusammenhängt.

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