Tag des Meeres: Sind Sie ein guter Meereskenner?

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Tag des MeeresSind Sie ein guter Meereskenner?

Lange sind wir mit ihnen so umgegangen, als seien ihre Ressourcen unendlich. Da sie es aber doch nicht sind, müssen wir die Ozeane dringend schützen. Und dafür erstmal kennen lernen.

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Zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Kein Wunder, sind die salzigen Wasser so wichtig. So wird zum Beispiel der globale Klimahaushalt wesentlich durch die Wassermassen der Weltmeere und Ozeane bestimmt. Als natürliche Ressource liefert das Meer tierisches Eiweiss (Meerestiere) für mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde und ist somit die grösste Nahrungsquelle weltweit. Doch der menschgemachte negative Einfluss auf die Ozeane ist vielfältig und reicht von der direkten Verschmutzung durch Schadstoffe und Müll bis zur Erwärmung der Meere als Resultat der globalen Erwärmung.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat man noch gedacht, dass die Ressourcen der Meere quasi unendlich seien. Doch heute ist klar, dass menschliches Handeln die Funktion der Meere nachhaltig verändert. Es ist also wichtig, sie zu schützen. Und nicht nur für die über 40 Prozent der Weltbevölkerung, die heute nicht weiter als 100 Kilometer von einer Küste entfernt leben. So setzen sich seit Anfang der 1970er Jahre verschiedene Nichtregierungsorganisationen für den Meeresschutz ein. Ausserdem wurden verschiedene internationale Abkommen geschlossen.

Tag des Meeres

Seit 2009 wird der 8. Juni als Tag des Meeres von den Vereinten Nationen begangen. Seinen Ursprung hat er im Erdgipfel am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro. 2013 jährt er sich also zum 21. Mal – dies ist zwar kein rundes Jubiläum, aber trotzdem wichtig genug für nicht nur ein Quiz, sondern zwei!

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