Aktualisiert 21.01.2020 10:15

WEF in Davos

Sind Sie Team Trump oder Team Greta?

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und Donald Trump sind nicht auf einer Wellenlänge. Nun sind sie beide in Davos. Wer hat mehr zu sagen?

von
ehs

Die 17-jährige schwedische Klimaaktivistin sprach am Dienstagmorgen am WEF in Davos über den Klimawandel. «Die Leute sind sich der Klimakrise mehr bewusst», sagte sie. «Das ist ein grosser Schritt.»

Zur gleichen Zeit landete US-Präsident Donald Trump in Zürich. «Ich mache mich auf den Weg nach Davos, um Wirtschaftsführer und Politiker zu treffen und Hunderte Milliarden Dollar zurück in die USA zu bringen», twitterte er kurz zuvor.

Mittlerweile ist Trump in Davos gelandet – und könnte wieder auf Thunberg treffen. Die beiden haben das Heu nicht auf der gleichen Bühne: Beim UN-Klimagipfel in New York strafte Thunberg den US-Präsidenten, der in Sachen Klima nicht auf die Wissenschaft höre, mit bösen Blicken. Trump wiederum unterstellte Thunberg auf Twitter ein «Wut-Management-Problem».

Doch wer hat mehr zu sagen – und wem sollte mehr Beachtung geschenkt werden? In den sozialen Medien ist eine Debatte entfacht. «Hier tritt ein Gigant gegen einen Troll an, und der Gigant ist nicht Trump», schreibt ein Twitter-Nutzer. Ein anderer Nutzer schreibt: «Niemand würde es jucken, wenn Trump nicht nach Davos käme, aber jeder würde bedauern, wenn Greta nicht käme. Sie hat eine klare, kompetente und inhaltlich richtige Botschaft.»

Andere hingegen freuen sich mehr auf den Auftritt von Trump. «Greta ist nicht der Papst», schreibt ein Twitter-Nutzer. «Ich glaube kaum, dass Trump auch nur einen erhöhten Puls bekommt.» Ein Twitter-Nutzer wiederum schreibt, er würde beide nicht vermissen.

Wir wollen von Ihnen wissen: Wer hat mehr zu sagen? Wem sollten wir eher zuhören, Trump oder Greta Thunberg? Wer ist für Sie und die Welt wichtiger? Schreiben Sie uns, was Sie denken!

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.