Bundesrats-Anwärter: Single Aeschi wünscht sich Kinder
Aktualisiert

Bundesrats-AnwärterSingle Aeschi wünscht sich Kinder

Thomas Aeschi verrät, dass er gern Kinder haben würde, und hofft, trotz möglichem Bundesratsjob eine Freundin zu finden.

von
the

Wenn am 9. Dezember der Nachfolger von Eveline Widmer-Schlumpf gewählt wird, ist Thomas Aeschi der Top-Favorit. Bisher präsentierte er sich als linientreuer SVPler und weitgereister Unternehmensberater – über sein Privatleben war wenig bekannt. Dies hat sich nun geändert. Letztes Wochenende verriet er, dass er seit einigen Monaten Single sei.

«Die Kinder lieben ihn»

Und nun gewährt der 36-jährige Zuger in der «Schweizer Illustrierten» noch weitere Einblicke in sein Privatleben: Er wünsche sich Kinder, aber dazu brauche er die richtige Frau. Diese hofft er trotz seiner möglichen Wahl in die Regierung zu finden. «Ich mache mir keine Sorgen, dass ich als Bundesrat keine Freundin mehr finden könnte», sagt Aeschi. Unter Druck setzen wolle er sich aber nicht. Momentan fehle ihm sowieso die Zeit für eine Partnerschaft.

Seine Qualitäten als Vater kann Aeschi bei seinem Gottimeitli Sara und ihren Geschwistern beweisen. «Die Kinder lieben ihn. Er verliert nie die Geduld und spielt stundenlang mit ihnen», sagt Mutter Martina. Der Vater der Kinder und ehemalige Chef von Aeschi spricht lieber von seinen Qualitäten als Politiker: «Als ehemaliger Chef von Thomas weiss ich, wie gut er Leute zusammenbringen kann. Er ist sicher ein sehr exakter Schaffer.» Trotzdem sei er kein schnöder Zahlenmensch.

Draht zu Gott und Kuh im Stall

Dem aus dem 1000-Seelen-Dorf Allenwinden stammenden Aeschi wird nicht nur ein heisser Draht zu Christoph Blocher nachgesagt, er steht auch mit Gott eng in Kontakt. «Ich bete regelmässig, gehe aber nicht häufig in die Kirche.» Aeschi war Ministrant, bezeichnet sich als religiös und stammt nach eigenen Angaben aus einer «traditionellen CVP-Familie». Für Schlagzeilen sorgte er vor zwei Jahren mit der Forderung einer Kruzifix-Pflicht für Schulzimmer und Gerichte. Die Medien hätten ihn aber falsch zitiert, er sei lediglich gegen eine Entfernung der religiösen Symbole gewesen.

Als Bub wollte Aeschi Bauer werden, diesen Traum hat er sich trotz anderem Karriereweg teilweise erfüllt: Seine Kuh, ein schwarzes Eringerrind namens Lulu, steht im Stall von SVP-Chef Toni Brunner.

Deine Meinung