Sintflut in Texas
Aktualisiert

Sintflut in Texas

Nach sturzflutartige Regenfällen im Osten von Texas haben Nationalgardisten am Montag bei der Evakuierung zahlreicher Flutopfer geholfen.

Auch Teile des US-Staats Louisiana waren von den Überschwemmungen betroffen. Dort mussten mehr als 100 Bewohner eines Altenpflegeheims in Sicherheit gebracht werden. Zu Schaden kam niemand. Im US-Staat Arizona waren viele Menschen indessen nach einer längeren Dürreperiode von Buschbränden bedroht.

Im Grossraum von Houston in Texas fielen bis Montagmorgen (Ortszeit) 27 Zentimeter Regen, 15 davon binnen 75 Minuten, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Zahlreiche Häuser waren von der Aussenwelt abgeschnitten, Fahrzeuge standen tief im Wasser. Bei der Feuerwehr gingen mehr als 500 Notrufe von Personen ein, die gerettet werden mussten.

Im Westen der USA kämpfte die Feuerwehr indessen gegen Buschbrände. Allein im Gebiet des Oak Creek Canyon im Norden Arizonas standen 1.200 Hektar Land in Flammen. Rund 500 Wohn- sowie Geschäftshäuser wurden evakuiert. Bei Temperaturen von 38 Grad Celsius, niedriger Luftfeuchtigkeit und Wind war zunächst kein Ende der Bedrohung abzusehen. Neue Wald- und Buschbrände wurden auch aus New Mexico und Colorado gemeldet. Insgesamt wurden in diesem Jahr schon 1,24 Millionen Hektar Land ein Raub der Flammen. (dapd)

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