Aktualisiert 03.11.2019 16:40

Gescheiterte Kandidatur

«Sion 2026» kostete 6,3 Millionen Franken

Marketing, Mieten und Gehälter: Die Kosten für die gescheiterte Kandidatur für die Olympischen Winterspiele im Wallis gehen in die Millionen.

von
scl
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Die Rechnung wurde zu gleichen Teilen zwischen dem Bund, Swiss Olympic und den beteiligten lokalen Behörden aufgeteilt: Die gescheiterte Kandidatur für «Sion 2026» kostete 6,3 Millionen Franken.

Die Rechnung wurde zu gleichen Teilen zwischen dem Bund, Swiss Olympic und den beteiligten lokalen Behörden aufgeteilt: Die gescheiterte Kandidatur für «Sion 2026» kostete 6,3 Millionen Franken.

Keystone/Olivier Maire
Am 6. Februar 2018 lancierten Sion und das Wallis die Ja-Kampagne zur Olympiakandidatur.

Am 6. Februar 2018 lancierten Sion und das Wallis die Ja-Kampagne zur Olympiakandidatur.

Keystone/Olivier Maire
«Grosse Chance»: Guy Parmelin wollte die Spiele mit einer Milliarde Franken in die Schweiz holen.  (18. Oktober 2017)

«Grosse Chance»: Guy Parmelin wollte die Spiele mit einer Milliarde Franken in die Schweiz holen. (18. Oktober 2017)

Keystone/Peter Klaunzer

Die gescheiterte Kandidatur «Sion 2026» für die Ausrichtung von Olympischen Winterspielen im Wallis kostete nach Berechnungen der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche» rund 6,3 Millionen Franken. Der Finanzchef der Kandidatur bestätigte demnach den Betrag gegenüber der Zeitung. Das Bundesamt für Sport sowie der Verband Swiss Olympic hatten mitgeteilt, dass die Finanzergebnisse noch nicht vorliegen würden.

Dem Bericht zufolge wurde das Geld für Marketing, die Machbarkeitsstudien, zur Deckung von IT-Kosten sowie für Mieten und Gehälter ausgegeben. Die Rechnung wurde zu gleichen Teilen zwischen dem Bund, Swiss Olympic und den beteiligten lokalen Behörden aufgeteilt.

Zum Vergleich: Die kanadische Stadt Calgary setzte dem Bericht zufolge mit seiner gescheiterten Kandidatur für 2026 umgerechnet rund 12,2 Millionen Franken (16,3 Millionen kanadische Dollar) in den Sand. Die Olympischen Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo in Norditalien statt. (scl/sda)

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