Aktualisiert 29.04.2008 14:49

Sions Beschwerde im «Fall Reset» gutgeheissen

Der FC Sion hat im «Fall Reset» erfolgreich protestiert. Odilo Bürgy, der Präsident der Disziplinar-Kommission der Swiss Football League (SFL), hat die Beschwerde der Walliser gutgeheissen. Virgile Reset muss die zweite Sperre nicht mehr absitzen.

Reset provozierte am 8. März in Luzern (1:1) mit einer Schwalbe den Penaltytreffer zur Führung des FC Sion. Aufgrund der klaren TV-Bilder sperrte der Disziplinarrichter den Franzosen in erster Instanz für zwei Partien. Beim 3:3 gegen den FCZ fehlte Reset deshalb.

Zwar betont auch Bürgy in seiner Urteilsbegründung, dass er die Aktion von Reset als grobe Unsportlichkeit taxiert. Anders als der "TV-Richter" der Liga verweist er in seinem Entscheid aber auf die langjährige konstante Rechtsprechung der Disziplinar-Kommission. Diese schützte Tatsachenentscheide der Schiedsrichter bislang konsequent und entsprach damit der Linie der FIFA.

(si)

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