Aktualisiert 09.12.2007 21:28

Sions Bigon erfüllte die Vorgabe nicht

Noch ist Alberto Bigon nicht offiziell als Sion-Trainer abgesetzt, aber mit dem 0:1 bei YB verpasste der Italiener die präsidiale Vorgabe.

Bigon gab sich selber ein Redeverbot, dafür erschien nach dem Spiel Christian Constantin an der Medienkonferenz. «Noch ist Bigon unser Trainer, morgen auch noch, vielleicht», meinte der Präsident, der vom Coach einen Sieg gefordert hatte.

Constantin will sich heute mit Bigon unterhalten. «Vielleicht reicht er ja seine Demission ein.» Unabhängig davon kündigte der Boss Wechsel im Trainer-Stab an. «In den nächsten Tagen werden wir die Zukunft planen und unsere Entscheide auch kommunizieren.» Dass Bigon den Trainerstuhl räumen muss, scheint ausser Frage. Der Präsident kritisierte unter anderem gestern, dass der Coach nur zwei statt drei Auswechslungen getätigt hatte.

Den Bernern waren die Probleme der Walliser egal. «Wir spielten nicht gegen jemanden, sondern für YB», hielt Trainer Martin Andermatt fest. Goalie Marco Wölfli, der mit Paraden gegen Sions Saidu Adeshina den Sieg gerettet hatte, meinte: «Das Trainer-Ultimatum war uns egal. Wir wollten nach dem 7:2 in St. Gallen Konstanz beweisen, das ist uns gelungen.» Dank Yakins Penalty schloss YB zum FCZ auf und verkürzte den Abstand auf Leader Basel.

Peter Berger

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