Erst Fifa, dann Schiedsrichter: Sions umstrittene Werbeslogans

Aktualisiert

Erst Fifa, dann SchiedsrichterSions umstrittene Werbeslogans

Der FC Sion sorgte in den letzten Tagen mit einer Werbekampagne für Aufmerksamkeit. Die Swiss Football League sah sich gezwungen zu intervenieren.

Nikolai Hänni wurde bei einer Sion-Werbung zu Sujet.

Nikolai Hänni wurde bei einer Sion-Werbung zu Sujet.

Um die Fans von Sion zum Kauf von Saisonabonnementen zu bewegen, liessen sich die Walliser provokative Slogans einfallen. «Immerhin eine Schlacht, die die Fifa nicht gewinnen wird. Die des Herzens», hiess es letzte Woche in einem Zeitungsinserat. Begleitet wurde der Text von einem Foto, das den Empfang der Sion-Spieler nach dem letzten Cupsieg zeigte.

In dieser Woche war Schiedsrichter Nikolaj Hänni das Sujet auf dem Foto. In grosser Schrift hiess es dazu: «Auf der Tribüne sieht man manchmal besser als einige...». Hänni hatte am letzten Wochenende das Tor zum vermeintlichen 2:2 gegen YB aberkannt und war Präsident Christian Constantin bereits zuvor ein Dorn im Auge.

Der Swiss Football League ging diese Aktion nun aber zu weit. Sie forderte mit Erfolg den Stopp der im Internet lancierten Kampagne. (si)

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