Antrag auf Stellenerhöhung bei SIP - SIP soll jetzt auch in die Quartiere – Stadt beantragt dafür eine Vollzeitstelle
Publiziert

Antrag auf Stellenerhöhung bei SIP SIP soll jetzt auch in die Quartiere – Stadt beantragt dafür eine Vollzeitstelle

Gebiete wie das Reuss- und Seeufer werden immer häufiger frequentiert. Die SIP kann somit dezentrale Orte in der Stadt nicht abdecken und soll mehr Personal erhalten. Der Stadtrat beantragt beim Parlament eine Stellenerhöhung.

von
Astrid Winiker
1 / 2
Wegen Zunahme der Bevölkerung und der intensiveren Nutzung des öffentlichen Raumes haben sich die Anforderungen an die SIP Luzern (Sicherheit, Intervention, Prävention) verändert, teilte die Stadt am Montag mit. 

Wegen Zunahme der Bevölkerung und der intensiveren Nutzung des öffentlichen Raumes haben sich die Anforderungen an die SIP Luzern (Sicherheit, Intervention, Prävention) verändert, teilte die Stadt am Montag mit.

Martin Messmer
Der Stadtrat beantragt nun dem Parlament eine zusätzliche Vollzeitstelle für die SIP.

Der Stadtrat beantragt nun dem Parlament eine zusätzliche Vollzeitstelle für die SIP.

Archivbild 20 Minuten

Darum gehts

  • Die SIP Luzern (Sicherheit, Intervention, Prävention) arbeitet in der Stadt Luzern im öffentlichen Raum und vermittelt bei Konflikten, agiert als Botschafterin der Stadt, hilft Menschen und beobachtet den öffentlichen Raum.

  • Wegen der wachsenden Bevölkerungsanzahl und der ganzjährigen Nutzung von öffentlichen Plätzen soll nun mehr Personal für die SIP eingesetzt werden.

  • Der Stadtrat beantragt eine Stellenerhöhung um 100 Prozent beim Parlament.

  • Der Grosse Stadtrat wird am 10. Juni 2021 über dieses Thema diskutieren.

Seit 2005 ist die SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) in Luzern unterwegs als Botschafterin im öffentlichen Raum, teilte die Stadt Luzern am Montag mit. Die SIP mache Menschen auf die Regeln aufmerksam, erkläre diese und vermittelt bei Nutzungskonflikten. Weiter hilft sie Menschen und beobachtet allgemein den öffentlichen Raum. Dabei leisten sie einen «unverzichtbaren Beitrag für eine saubere, sichere und friedliche Stadt», wie es im Sicherheitsbericht 2019 hiess. Sieben Stellen sind insgesamt aktuell besetzt, 530 Stellenprozent sind bewilligt.

«Sicherheit soll auch in Quartieren gewährleistet sein»

Wegen der Wohnbaubeförderung sowie der Fusion mit Littau ist die Einwohneranzahl in Luzern auf 82’000 gestiegen. Zudem hielten sich aufgrund der Klimaveränderung und des gesellschaftlichen Wandels immer mehr Menschen ganzjährig im öffentlichen Raum auf. Die Zahl der stark genutzten Orte «mit entsprechendem Risiko für Nutzungskonflikte» in der Innenstadt sowie punktuell auch in den dezentral gelegenen Stadtgebieten, nehme zu. Dies alles erhöhe die Anforderungen der SIP, wie es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern heisst.

Der Stadtrat sagt nun, wie er auf die neue Situation mit «erhöhtem Handlungsbedarf» reagieren will: Er beantragt beim Parlament eine Erhöhung der Personalressourcen um 100 Stellenprozent. Pro Jahr führe das zu Mehrkosten von 115'000 Franken. Diese Erhöhung ermögliche es neben der täglichen Präsenz von Donnerstag bis Samstag systematisch zwei Doppelpatrouillen einzusetzen. So könne die SIP auch auf dezentral gelegenen Plätzen präsent sein. «Nicht nur das Stadtzentrum muss ein attraktiver und sicherer Begegnungsraum bleiben. Auch in den Quartieren soll eine hohe Lebensqualität und Sicherheit gewährleistet sein», sagt Stadtrat Martin Merki. «Die zusätzlichen Personalressourcen ermöglichen die nötige
Flexibilität für Einsätze auf dem gesamten Stadtgebiet sowie für den erhöhten Bedarf an den
Wochenenden.»

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung