Und tschüss!: Sir Alex hat keinen Bock auf doofe Fragen
Aktualisiert

Und tschüss!Sir Alex hat keinen Bock auf doofe Fragen

Was passiert eigentlich, wenn man Sir Alex Ferguson die falsche Frage stellt? Der ManU-Trainer hat es an einer Pressekonferenz demonstriert - und kurzerhand die ganze Journalisten-Meute sitzengelassen.

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Trainerlegende Sir Alex Ferguson zeigt einem Journalisten, was er von seiner Frage hält (Video: Youtube).

Für Manchester United läuft es gut. In der Premier League belegen sie den zweiten Rang, in der Champions League sind sie auf Achtelfinalkurs und im Cup hat die Truppe von Sir Alex Ferguson das Viertelfinale auf sicher. Dennoch darf behauptet werden, dass es besser laufen könnte – zumindest in der Liga und in der Königsklasse. Dass sich das grosse Manchester in der Meisterschaft der milliardenschweren Konkurrenz aus der gleichen Stadt beugen muss, ist bitter. Und dass Rooney & Co. beim FC Basel siegen müssen, um in der Königsklasse weiterzukommen, hätte wohl keiner gedacht. Für ManU-Trainer Ferguson gibt es aber keinen Anlass zur Sorge.

Am Dienstagabend, nach dem 2:2 zu Hause gegen Benfica Lissabon, stellte sich der 69-jährige Ferguson der Presse und traute seinen Ohren kaum, als ein Journalist behauptete, Manchester befände sich in einer Krise. Ferguson fragte kurz nach, um auch sicher zu gehen, ob er die Frage richtig verstanden hatte. Tatsächlich! Der Star-Trainer stellte daraufhin eine rhetorische Frage, die bereits erahnen liess, dass keine ernstzunehmende Antwort zu erwarten war: «Meinen Sie das ernst?» Danach hatte er keine Lust mehr, erhob sich aus seinem Stuhl und verliess die Pressekonferenz mit einem Lächeln. Bevor er zur Tür hinaus ging, sagt er: «Wir befinden uns nicht in einer Krise.»

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