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Kate Moss als DominaSkandälchen wegen Nikotin und «Speck»

Kate Moss hat Stil: Mit Fluppe im Mund und kleinen Dellen am Schenkel sorgt sie für Aufsehen. Und geht trotzdem als Königin hervor.

von
bbe

An den Prêt-à-Porter-Schauen in Paris gehört Meckern auf hohem Niveau anscheinend zum guten Ton. Aktueller Stein des Anstosses: Kate Moss' minimal dickere Schenkel. Die Mode-Kritiker sind gnadenlos. La Moss schreitet im knappen Höschen und Top im Domona-Look über den Laufsteg. Aus dem Mundwinkel hängt ihr die Kippe, die bekennende Kettenraucherin zieht genüsslich daran. Und dies im Zeitalter der internationalen Anti-Raucher-Propaganda. Doch siehe da. Das ist den gestrengen Kritikern ganz schnuppe. Für sie zählt nur eines: Das 37-Jährige Supermodel hat ein klein wenig mehr Speck um die Hüfte. Beim genauen Hinsehen sogar ein paar winzige Dellen im Bindegewebe.

Den erschreckten Aufschrei hört man sofort: Wie kann sie bloss mit 37 Jahren, einer Drogenvergangenheit, einer Schwangerschaft und Alkoholexzessen nicht mehr perfekt aussehen? Interessant ist: Vor wenigen Jahren war Frau Moss noch viel zu dünn, hiess es. Jetzt ists mehr, und auch wieder nicht gut. Doch Louis Vuitton-Designer Marc Jacobs steht hinter seinem Star-Model. Auf der Homepage des Labels postete er laut der «Daily Mail» eine Pro-Kate-Botschaft: «Sie war perfekt.» Er bezeichnete sie als «Madame» und befand die Kollektion für perfekt für das in die Jahre gekommene Supermodel. Ob zu dick, zu dünn oder schwabbelig – Kate Moss hat irgendwie Stil.

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