Nigeria vs. Schottland: Skandalöses Eigentor – ein Fall von Wettbetrug?
Aktualisiert

Nigeria vs. SchottlandSkandalöses Eigentor – ein Fall von Wettbetrug?

Beim WM-Test gegen Schottland (2:2) produziert der nigerianische Torwart eine kuriose Szene. Sofort kommen Gerüchte um eine Spielmanipulation auf.

von
fbu

Ein Testspiel zwischen Nigeria und Schottland vom Mittwoch erhitzt die Gemüter. Eine ungewöhnliche Szene mit dem nigerianischen Keeper Austin Ejide beim Stand von 0:0 brachte den Manipulationsverdacht auf. Der Torhüter des israelischen Klubs Hapoel Petach Tikwa griff nach einer Flanke mit beiden Händen nach dem Ball. Es sah nach einer sicheren Intervention aus. Dann aber machte der Goalie eine seltsame Bewegung mit der linken Hand, was zur Folge hatte, dass der Ball ins eigene Tor kullerte.

Es stellt sich die Frage: Hat er das absichtlich gemacht? War es Wettbetrug? Schon vor der Partie wurden offenbar Untersuchungen wegen des Verdachts auf Manipulation eingeleitet, klar wirft eine solche Szene dann Fragen auf. Das Eigentor zählte aber nicht. Schiedsrichter Lee Probert entschied auf Stürmer-Foul und gab den Treffer nicht.

Damit aber nicht genug: Es folgte ein weiteres Eigentor – als Egwueke Azubuike sich in den Ball warf und ihn so ins Tor befördert, zählte der Treffer zur 2:1-Führung für Schottland. Immerhin: Uche Nwofor konnte in der Nachspielzeit noch für die Afrikaner ausgleichen.

Das Eigentor von Egwueke Azubuike. (Quelle: Youtube)

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