Urteil wegen Steuerhinterziehung und Körperverletzung: Skandalrapperin Schwesta Ewa aus der Haft entlassen
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Urteil wegen Steuerhinterziehung und KörperverletzungSkandalrapperin Schwesta Ewa aus der Haft entlassen

Endlich frei! Schwesta Ewa ist «überglücklich», dass sie wieder auf freiem Fuss ist. Die Rapperin war 2017 wegen Körperverletzung und Steuerhinterziehung verurteilt worden.

von
Karin Leuthold
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Frei! So feiert Schwesta Ewa ihre Haftentlassung auf Insta.

Frei! So feiert Schwesta Ewa ihre Haftentlassung auf Insta.

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Die polnische Rapperin, die seit ihrer Kindheit in Deutschland lebt, meldete sich bei ihren Followern und erzählte, wie «überglücklich» sie sei, wieder auf freiem Fuss zu sein.

Die polnische Rapperin, die seit ihrer Kindheit in Deutschland lebt, meldete sich bei ihren Followern und erzählte, wie «überglücklich» sie sei, wieder auf freiem Fuss zu sein.

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Mit bürgerlichem Namen heisst die Rapperin Ewa Malanda.

Mit bürgerlichem Namen heisst die Rapperin Ewa Malanda.

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Schwesta Ewa ist frei. Die polnische Rapperin, die seit ihrer Kindheit in Deutschland lebt, meldete sich bei ihren Followern und erzählte, wie «überglücklich» sie sei, wieder auf freiem Fuss zu sein. Schwesta Ewa, die mit bürgerlichem Namen Ewa Malanda heisst, war 2017 in Frankfurt am Main wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Laut Anklage hatte die 36-Jährige, die früher selbst als Prostituierte gearbeitet hat, mit jungen weiblichen Fans mehrere «Prostitutionsreisen» unternommen. Die Frauen sollten für die Rapperin anschaffen gehen. Die Einnahmen wurden dann verteilt, ohne diese beim Finanzamt zu deklarieren. Die Fans soll Schwesta Ewa geschlagen und getreten haben.

Tochter sass im Gefängnis mit ihrer Mutter

Im Januar 2019 kam ihre Tochter Aaliyah Jeyla zur Welt. Genau ein Jahr später musste sie unter Tränen Abschied von der Einjährigen nehmen und ihre Haftstrafe antreten. Schwesta Ewa kämpfte hart dafür, in ein Mutter-Kind-Gefängnis verlegt zu werden. Sie hatte Angst, während der langen Abwesenheit, die Bindung zu ihrem Kind zu verlieren. Seit letztem August wohnte Töchterchen Aaliyah bei ihrer Mutter hinter Gittern.

Etwas verfrüht sei die Rapperin «nach einem positiven Beschluss der Strafvollstreckungskammer» nun freigelassen worden, sagte Joachim Turowski, Chef des Justizvollzugskrankenhauses Nordrhein-Westfalen in Fröndenberg. Acht Monate, die sie bereits in Untersuchungshaft sass, wurden auf ihre Haftstrafe angerechnet.

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