Sichtbar auf den Strassen: Skatende Bulldogge Otto fährt für den TCS
Aktualisiert

Sichtbar auf den StrassenSkatende Bulldogge Otto fährt für den TCS

In einem Spot für mehr Sichtbarkeit im Strassenverkehr lässt der TCS eine Bulldogge durch die Strassen Limas skaten. Das Video geht in Peru viral.

von
daw

Wird in den sozialen Netzwerken rege geteilt: Hund Otto auf dem Skateboard. (Video: TCS)

Otto hat eine eigene Facebook-Seite mit über 60'000 Fans und einen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde: Ende 2015 fuhr er in seiner Heimat Peru durch die Beine von 30 Menschen – auf dem Skateboard.

Nun soll der talentierte Hund in der Schweiz Menschenleben retten: Er ist der Hauptdarsteller in einem neuen Videospot der Präventionskampagne «Made Visible» von TCS und der Beratungsstelle für Unfallverhütung. Otto verhält sich vorbildlich: Während er auf dem Skateboard durch das nächtliche Lima fährt, ist er dank Licht und Reflektoren am Board gut zu sehen.

Otto kann auch surfen

Am Set in Lima dabei war Kampagnenleiter Helmut Gierer vom TCS: «Der Hund ist unglaublich. Kaum sieht er das Skateboard, schiebt er es mit der Pfote an, holt Anlauf und fährt los.» Schon als Welpe habe er angefangen, sich auf das Skateboard zu stellen. Mittlerweile könne er gar surfen. «Das Drehbuch sah anspruchsvolle Aufgaben vor. Aber der Hund ist ein Profi.» So fährt Otto nicht etwa über den Zebrasteifen, sondern steigt vorher

musterhaft von seinem Board.

Man habe im Vorfeld auch in Erwägung gezogen, ob man nicht in der Schweiz drehen könnte. «Wir haben jedoch kein Tier gefunden, das wie Otto das Skaten im Blut hat.» Laut Gierer ist Otto in Peru ein Star: «Als wir ans Set kamen, waren die Zuschauer vollkommen aus dem Häuschen.»

Der Clip sorgt bereits für Furore: Zahlreiche peruanische Medien berichteten über den Auftritt Ottos in der Schweizer Kampagne. Das Video wurde schon am ersten Tag nach der Aufschaltung 120'000-mal angeklickt. Nicht verraten will Gierer, wie teuer Ottos Engagement ist. Das Stillschweigen sei mit den Besitzern ausgemacht.

Verzicht auf den Mahnfinger

Ist eine Person nachts unterwegs, ist sie mit dunkler Kleidung und ohne Reflektoren gerade mal aus einer Distanz von 25 Metern sichtbar – mit Leuchtkleidung sind es 140 Meter.

Darauf macht der Spot laut Gierer ganz mit einem Augenzwinkern aufmerksam: «Mit dem Hund erreichen wir unsere Zielgruppe, ohne den Mahnfinger zu heben.» Der Werbespot wird im Sommer auch in Openair-Kinos gezeigt.

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