Aktualisiert

Skifahrer stirbt in Lawine im Kanton Waadt

Ein 18-jähriger Skifahrer ist bei einem Lawinenunglück im Skigebiet von Leysin im Kanton Waadt ums Leben gekommen.

Wie die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte, hatte der junge Skifahrer am (gestrigen) Dienstagnachmittag gegen 17.00 Uhr die markierten Pisten verlassen, um ein Couloir unter einer Luftseilbahn zu befahren. Dabei habe er ein rund 200 Meter breites Schneebrett ausgelöst, das nach rund 300 bis 400 Metern zum Stillstand gekommen sei. Der Skifahrer, ein Student einer amerikanischen Schule in Leysin, sei dabei unter einer zwei Meter dicken Schneeschicht begraben worden. Er wurde laut der Mitteilung erst fast vier Stunden später von den Rettungskräften entdeckt. Für den Verschütteten sei jede Hilfe zu spät gekommen. Mit diesem Unfall erhöht sich die Zahl der in der Schweiz bei Lawinenunfällen getöteten Menschen in diesem Winter auf vier.

Zwei Skifahrer sterben in Lawine in Japan

In einer Schneelawine im Norden Japans sind am Mittwoch zwei Skifahrer getötet und mindestens zehn verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. In Rettungskräfte versuchten trotz eines Schneesturms, noch einen einen weiteren vermutlich verschütteten Skifahrer zu bergen. Eine Gruppe von sieben australischen Skifahrern wurde zudem noch vermisst. Das Unglück ereignete sich am Berg Hakkoda in der rund 580 nordöstlich von Tokio gelegenen nordjapanischen Präfektur Aomori, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Elf Skifahrer entgingen der Lawine nur knapp. (dapd)

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