584 MB pro Person – Skifans strapazieren Swisscom-Netz am Lauberhornrennen
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584 MB pro PersonSkifans strapazieren Swisscom-Netz am Lauberhornrennen

43’000 Fans haben das Skirennen in Wengen über drei Tage verfolgt. Dabei wurde fleissig gestreamt. Das hat bei der Swisscom punktuell zu Engpässen geführt – ausser man war auf 5G.

von
Barbara Scherer
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Am Skirennen in Wengen brachten die Fans das Swisscom-Netz an seine Grenzen.

Am Skirennen in Wengen brachten die Fans das Swisscom-Netz an seine Grenzen.

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Sie haben doppelt so viele Daten pro Person verschickt wie noch 2020.

Sie haben doppelt so viele Daten pro Person verschickt wie noch 2020.

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Dank einer neuen 5G-Antenne oberhalb Wengen konnte das Datenvolumen grösstenteils gut bewältigt werden.

Dank einer neuen 5G-Antenne oberhalb Wengen konnte das Datenvolumen grösstenteils gut bewältigt werden.

20min/Matthias Spicher

Darum gehts

Am Wochenende hat das Rennen am Lauberhorn stattgefunden. Beat Feuz verpasste den Sieg ganz knapp und holte sich Silber. Mehr als 43’000 Skifans verfolgten das Rennen in Wengen über drei Tage verteilt. Dabei war der Sportevent auch eine Herausforderung für die hiesigen Telecom-Anbieter.

So haben die Besucherinnen und Besucher am Samstag mehr als doppelt so viele Daten pro Person verschickt wie noch 2020, teilt die Swisscom mit. 584 MB verbrauchte jeder Swisscom-Kunde im Schnitt. Zum Vergleich: Das Dorf Trubschachen im Emmental mit seinen rund 1500 Einwohnern bräuchte laut Swisscom 50 Tage, um dieselbe Datenmenge zu verschicken.

«Dank einer neuen 5G-Antenne oberhalb Wengen konnte das Datenvolumen aber grösstenteils gut bewältigt werden», sagt eine Mediensprecherin. Nur an einer Stelle entlang der Rennstrecke kam es zu einem Datenstau: Am Girmschbiel war das Swisscom-Netz zu Spitzenzeiten überlastet. «Dort wurde das Rennen zusätzlich zur Live-Übertragung auf einem Bildschirm offenbar oft gestreamt mit dem Handy.»

Das führte zu einem Engpass und bei einigen hat das Bild deshalb wohl gestockt. Die Swisscom will darum dort fürs nächste Jahr nochmals zusätzliche Massnahmen ergreifen. Telefonieren hat aber entlang der ganzen Rennstrecke einwandfrei funktioniert, wie der Telecom-Anbieter versichert.

Das ist das Lauberhornrennen:

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