Aktualisiert 14.11.2011 10:18

Schnee-MangelSkiorte verschieben Saisonauftakt

Wenig Schnee und milde Temperaturen: Einzelne Skiorte mussten den Saisonauftakt verschieben. Der Wintereinbruch lässt derweil auf sich warten.

von
dp
Kaum Schnee und viel zu warm (im Bild: Schesaplana): Der Winter lässt weiter auf sich warten. (Foto: Keystone)

Kaum Schnee und viel zu warm (im Bild: Schesaplana): Der Winter lässt weiter auf sich warten. (Foto: Keystone)

Bis zu sieben Grad zu warm war es in den ersten zehn Novembertagen im Vergleich zum langjährigen Mittel. In Zermatt wurde gestern 12 Grad gemessen, in La Chaux-de-Fonds 14,5 Grad und in Andeer GR gar 16 Grad. Die Nullgradgrenze lag bei 3500 Metern, was normalerweise im Sommer der Fall ist.

Unter der Wettersituation leiden auch Schweizer Skigebiete: Die Wintersaison auf dem Davoser Jakobshorn etwa hätte laut der «Südostschweiz» am 18. November eingeläutet werden sollen. Doch weil kein Schnee gefallen ist und die Beschneiungsanlagen wegen der warmen Temperaturen nicht zum Einsatz kommen können, wird der Saisonstart auf den 25. November verschoben. In ­Andermatt wollte man die Ski­fahrer bereits am vergangenen Wochenende auf die Pisten lassen. Heute wird entschieden, ob der Saisonstart auf den 19. oder 26. November verschoben wird. «Diese milden Temperaturen über Wochen und die hohe Schneefallgrenze von bis zu 3000 Metern sind aussergewöhnlich», sagt ­Pisten- und Rettungschef bei ­Andermatt Gotthard Tourismus, Carlo Danioth. Nicht einmal auf 2000 Metern falle das Thermo­meter unter null Grad. «Da nützen auch die besten Beschneiungsanlagen nichts.»

Auch in den nächsten sieben Tagen ist mit keinen grösseren Niederschlagsmengen zu rechnen, denn das stabile Hochdruckwetter setzt sich weiter fort. Im Flachland bedeutet dies Nebel oder Hochnebel, in der Höhe sowie im Süden gibt es viel Sonnenschein. (dp/20 Minuten)

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