Aktualisiert 28.08.2005 12:01

Smörgåsar und Filmjölk

Wenn die Schweden nicht gerade am Trinken sind, wird gegessen. Und das meistens sogar sehr gesund.

Fast Food gibt's natürlich auch in Schweden, doch im Allgemeinen ernähren sie sich sehr gesundheitsbewusst. Zu einem typisch schwedischen Frühstück gehören Kaffee, Fruktsaft (Fruchtsaft), Knäckebröd (Knäckebrot) oder belegte Smörgåsar (Brötchen) mit Skinka (Schinken) oder Ost (Käse), Ägg (Eier) und Filmjölk (Buttermilch).

Die Hauptmahlzeit auf dem Lande ist das Mittagessen, in den Städten das Abendessen. Am Wochenende oder zu besonderen Anlässen ist das Mahl oft umfangreicher. Beliebte Gerichte sind Sill (Hering), Köttbullar (Fleischkügelchen), Gravad Lax (roher marinierter Lachs), Janssons Frestelse (Kartoffelauflauf), Potatis (Kartoffeln) und Lingonsylt (Preiselbeeren). Im August sind Kräftskivor (Langustenfeste) eine beliebte Tradition. Zu ganz besonderen Anlässen gibt es eine Smörgåsbord (Schwedenbuffet). Donnerstags ist es Brauch, gelbe Ärtsoppa (Erbsensuppe) zu essen.

Ausser der traditionellen eigenen Küche schätzen Schweden aber auch die Vielfalt der Gerichte der chinesischen, französischen, italienischen, mexikanischen und thailändischen Küche.

Wichtig:

Mit dem Trinken wartet man normalerweise zu, bis der Gastgeber eine Skål ausgesprochen hat.

Es gilt als unhöflich, Reste auf dem eigenen Teller zu lassen.

Dieter Liechti (Textlab)

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