SMS sollen Taliban weichkriegen
Aktualisiert

SMS sollen Taliban weichkriegen

Die amerikanische Armee setzt im Kampf gegen afghanische Widerstandskämpfer auf psychologische Kriegsführung. SMS und Email sollen helfen, den Gegner zu demoralisieren.

Sags doch schnell per Telefon: Um den Krieg zu gewinnen, kommen nicht nur tödliche Waffen zum Einsatz. Ein wichtiges Element macht auch die psychologische Kriegsführung (PsyOps - Psychological Operations) aus. Um den Gegner einzuschüchtern und zu demoralisieren werden Flugblätter über feindlichem Territorium abgeworfen, Radio- und Fernsehsender eingenommen, Lautsprecherfahrzeuge eingesetzt und wenn die Technik vorhanden ist, auch SMS und Emails an den Feind verschickt.

Wie die Sun berichtete, ist die britische Einheit der 15 (UK) Psychological Operations Group zurzeit damit beschäftigt, bekannte Taliban-Kämpfer mit Propanda-SMS in die Knie zu zwingen. Neben «Wir wissen, wo du bist. Gib auf!», sollen auch Botschaften mit falschen Informationen versendet werden, die vorgeben, von anderen Taliban zu kommen.

(mbu)

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