Evan Spiegel - Snapchat-CEO spendet heimlich 100 Millionen US-Dollar
Publiziert

Evan SpiegelSnapchat-CEO spendet heimlich 100 Millionen US-Dollar

In diesem Jahr spendete der App-Erfinder Evan Spiegel einen dreistelligen Millionenbetrag in Form von Aktien. Wer begünstigt wurde, ist nicht bekannt.

von
Angela Rosser
1 / 4
Evan Spiegel zählt zu den jüngsten Milliardären der Welt.

Evan Spiegel zählt zu den jüngsten Milliardären der Welt.

AFP
In seiner Studentenzeit gründete er mit zwei Kommilitonen die Social Media Agentur Snap. Inc.

In seiner Studentenzeit gründete er mit zwei Kommilitonen die Social Media Agentur Snap. Inc.

REUTERS
Spiegel und sein Snap-COO Bobby Murphy gründeten eine gemeinnützige Stiftung.

Spiegel und sein Snap-COO Bobby Murphy gründeten eine gemeinnützige Stiftung.

REUTERS

Darum gehts

  • Knapp 100 Millionen spendete der Snapchat-Gründer Evan Spiegel in Form von Aktien.

  • An wen diese Spende ging, ist nicht bekannt.

  • Spiegel setzt sich für höhere Steuern für Reiche und Unternehmen ein.

Evan Spiegel ist einer der jüngsten Milliardäre. Sein Nettovermögen ist seit April 2020 von 1,9 Milliarden US-Dollar auf eine Summe von 13,8 Milliarden angestiegen, wie «Forbes» schreibt. Der Grossteil des Vermögens besteht aus Anteilen von Snap – die Muttergesellschaft der Social Media App Snapchat. In Form von Aktien der Gesellschaft spendete der 31-Jährige umgerechnet 99,8 Millionen US-Dollar (gut 90 Millionen Franken).

Wer der oder die Empfänger der 1’568’905 Aktien ist oder sind, wird in den Unterlagen von der Securities and Exchange Commission nicht erwähnt, wie «Businessinsider» berichtet. Spiegel und seine Frau Miranda Kerr sind bekannt dafür, wohltätige Organisationen zu unterstützen. Zusammen gründeten sie den Spiegel-Family-Fund. Die letzte Spende aus ebendiesem Fond ging an ein Zentrum für schwarze Studentinnen und Studenten in Stanford und an ein afroamerikanisches Wohnheim.

Höhere Steuern für Reiche

Der Milliardär ist ausserdem dafür, dass Reiche und Unternehmen stärker besteuert werden sollen. Nur Geld zu spenden werde diese Welt nicht retten. «Investitionen in die Zukunft unseres Landes, die den Kindern unserer Kinder zugutekommen, werden teuer werden», sagt Spiegel. Man werde eine wesentlich höhere Erbschaftssteuer einführen und Unternehmen einen höheren Steuersatz auferlegen müssen. Damit meint Spiegel: «Kurz gesagt, Menschen wie ich werden viel mehr Steuern zahlen – und ich glaube, das ist es wert, um eine Gesellschaft zu schaffen, die uns allen nützt.»

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von Schulden betroffen?

Hier findest du Hilfe:

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

5 Kommentare