04.09.2015 15:07

«So klingt die Schweiz»Snook, der Rhyme-Master aus dem Bündnerland

Der Engadiner Gino Clavuot, alias Snook, entspricht so gar nicht dem gängigen Bild eines Rappers. Seine Texte sind positiv, nachdenklich und einzigartig – nämlich in Rätoromanisch.

von
Lucien Esseiva

Der Bündner Rapper Snook stellt sich vor.

Klischees, aufgesetztes Getue und überzogene Attitüden, wie sie viele aus seiner Zunft zelebrieren, sind dem Engadiner Rapper Snook (30), der mit bürgerlichem Namen Gino Clavuot heisst, fremd. In seinen Texten schiesst er weder gegen Frauen, noch prahlt er mit fetten Schlitten, Drogen- oder Alkoholkonsum. Im Gegenteil: Seine Lyrics verbreiten positive Stimmung und zeigen sich immer mal wieder sozialkritisch. Seine teilweise fast zarten Texte haben für ihn einen einfach Grund: «Das Bündnerland ist nun mal nicht die Bronx und auch nicht Zürich Schlieren», analysiert Snook seinen Rap-Style. Seine Heimat sei eine heile Welt, er habe darum wenig Grund für Aggressionen.

Snook rappt vor allem in seiner Muttersprache, dem Rätoromanischen. Aber auch Schweizerdeutsch, Italienisch, Französisch, Englisch und Spanisch kommen in seinen Texten vor. Auch das hat einen wohlüberlegten Hintergrund: «Es leben so viele Secondos in der Schweiz, dass ihre verschiedenen sprachlichen Einflüsse mittlerweile Teil der Muttersprache sind», sagt Snook. Bei« So klingt die Schweiz» rappt der Bündner mit brasilianischen Wurzeln aber ausschliesslich in seiner geliebten Muttersprache, dem Rätoromanischen. «Nur noch wenige Menschen pflegen und beherrschen diese wunderschöne Sprache», stellt er etwas wehmütig fest.

Snook rappt für seine verstorbene Mutter

2006 verlor Snook seine junge Mutter, den Verlust hat er mit Rap verarbeitet. «In der Musik konnte ich mich quasi verstecken und habe so ein Ventil gefunden, um die Trauer zu verarbeiten», sagt Snook. Resultat dieser Trauerarbeit ist der Track «Nomol so chli», den er seiner Mutter gewidmet hat. Sein Erstlingswerk «Widerstand» und das darauf folgende Album «Ufstand» halfen nicht nur ihm, über den Schicksalsschlag hinwegzukommen, auch das Publikum nahm Snooks Musik applaudierend an. «Ufstand» zählte über 20'000 Downloads und machten den Bündner weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt.

Bald geht es darum, die Crew für Snooks «So klingt die Schweiz»- Band zu formieren. Die Mitstreiter können für den Bündner nicht crazy genug sein: «Ich liebe es, schräge Ideen umzusetzen und weiterzutreiben», sagt er lachend.

Wie klingt die Schweiz? Diese Frage wollen 20 Minuten und Coop im Herbst 2015 klären. Vier Acts – Snook aus dem Graubünden, Alejandro Reyes aus der Westschweiz, Make Plain aus dem Tessin und Anna Känzig aus der Deutschschweiz – casten talentierte Musiker und formieren sich zu einer riesigen Band, singen in allen vier Landessprachen und sprengen so alle Sprachbarrieren. Und für den Refrain kommt dann das ganze Land ins Spiel: Die Schweizer Bevölkerung formiert sich zum grössten Chor der Schweiz! Mehr Infos unter: www.soklingtdieschweiz.20min.ch

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