Für 12’500 Franken ersteigert – «SO 73» gestohlen – Sohn von Springreiter-Legende setzt Belohnung aus
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Für 12’500 Franken ersteigert «SO 73» gestohlen – Sohn von Springreiter-Legende setzt Belohnung aus

Am Auto von Kay Melliger (22) wurde am Wochenende das Kontrollschild «SO 73» entwendet. Für Hinweise auf die Täterschaft setzt er nun eine Belohnung aus.

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Seinen Mercedes fand Melliger am Sonntagmorgen ohne Kontrollschilder vor.

Seinen Mercedes fand Melliger am Sonntagmorgen ohne Kontrollschilder vor.

Kay Melliger
Für «SO 73» hatte der 22-Jährige 12’500 Franken hingeblättert.

Für «SO 73» hatte der 22-Jährige 12’500 Franken hingeblättert.

Kay Melliger
Kay Melliger ist der Sohn des bekannten Schweizer Springreiters Willi Melliger (1953-2018).

Kay Melliger ist der Sohn des bekannten Schweizer Springreiters Willi Melliger (1953-2018).

Kay Melliger

Darum gehts

  • Kay Melliger (22) wurde über die Festtage sein Kontrollschild «SO 73» gestohlen.

  • Weil es nun im Fahndungssystem ausgeschrieben ist, wird es automatisch für 15 Jahre gesperrt.

  • Der Solothurner setzt nun 1000 Franken Belohnung für Hinweise auf die Täterschaft aus.

Kay Melliger, Sohn des berühmten Schweizer Springreiters Willi Melliger (1953-2018), kanns noch immer nicht fassen: Über die Festtage wurde ihm in Arosa sein Nummernschild «SO 73» geklaut. «Ich hatte meinen Mercedes direkt vor der Ferienwohnung meiner Mutter parkiert. In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte die Schilder abgerissen», so der 22-Jährige. Über die Motivation der Täter kann Melliger nur spekulieren: «Vielleicht waren es betrunkene Jugendliche, vielleicht wars aber auch pure Böswilligkeit.»

«SO 73» ist nun im polizeilichen Fahndungssystem Ripol ausgeschrieben, wie die Solothurner Kantonspolizei bestätigt. Damit ist das Kontrollschild automatisch für 15 Jahre gesperrt. Da nicht zwei Fahrzeuge mit derselben Kennzeichnung unterwegs sein dürfen, kann die Nummer vorerst nicht neu beantragt werden.

12’500 Franken gezahlt

Für den Solothurner hat das Nummernschild, das er vor etwa vier Jahren ersteigerte, zwar keine tiefere Bedeutung: «Ich wollte mir einfach mit einer tiefen Nummer eine Freude machen.» Dafür hat er allerdings tief in die Tasche gegriffen: «Ich habe für das Schild 12’500 Franken ausgegeben.»

Melliger setzt nun 1000 Franken Belohnung für Hinweise auf die Täterschaft aus. Sehr optimistisch ist er aber nicht: «Allzu gross werden die Chancen wohl nicht sein, dass ich die Schilder wiederbekomme.» Müsse er eine neue Nummer beantragen, werde es wohl keine so tiefe mehr sein: «Nach einem solchen Vorfall ist die Motivation, erneut so viel Geld auszugeben, doch eher gering.»

Update: Die Kontrollschilder von Kay Melliger konnten mittlerweile gefunden werden.

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(sul)

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