Durchhaltevermögen beim Sport - So beisst du dich durch ein hartes Workout
Du liebst das Gefühl nach einem anstrengenden Workout? Versuch auch während des Sports bereits daran zu denken, was dich erwartet.

Du liebst das Gefühl nach einem anstrengenden Workout? Versuch auch während des Sports bereits daran zu denken, was dich erwartet.

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DurchhaltevermögenSo beisst du dich durch ein hartes Workout

Manchmal kommst du beim Sport an einen Punkt, wo du einfach nicht mehr kannst. Wir verraten, wie du ihn überwindest.

von
Gloria Karthan

Du bist auf dem Rückweg von deiner wöchentlichen Joggingstrecke und merkst, dass deine Beine dich kaum mehr tragen können? Oder deine Muskeln zittern beim Training zu Hause und du bist sicher, dass du keinen einzigen Sit-up mehr schaffst? Statt jetzt aufzugeben, kann es sich lohnen, durchzuhalten. Denn nur wenn wir unseren Körper herausfordern, können wir unsere Fitness längerfristig verbessern.

Im Krafttraining nennt man dieses Prinzip progressive Overload oder progressive Belastungssteigerung. Unsere Muskulatur kann sich Belastungsintensitäten quasi merken und sich früheren Reizen anpassen. Wer Muskelwachstum anstrebt, muss diesen also maximal belasten – sei es mit mehr Gewicht, Wiederholungen oder der Schwierigkeit der Übung.

Im Ausdauertraining ists ähnlich: Um deine Kondition zu verbessern, musst du über einen längeren Zeitraum regelmässig trainieren. Steigere Distanz und Tempo, integriere H.I.I.T-Trainings und wechsle Dauereinheiten mit Intervalltraining ab. Aber was, wenns auf dem Weg dahin harzt? Wir erklären dir, wie du weiter kommst als du denkst.

Ändere dein Mindset – und lächle

Meist sind es nicht die Beine, die versagen, sondern dein Wille. Darum mach dir Gedanken um dein Mindset und finde dein Warum. Niemand zwingt dich dazu, die Matte auszurollen oder ins Gym zu fahren – irgendwas gefällt dir also daran, dich sportlich zu betätigen, auch wenn dir das absurd scheint, während du dich abmühst. Ist es vielleicht das Gefühl danach? Der Gedanke, dass deine Muskeln gerade stärker werden, wenn sie brennen? Oder findest du nur während des Workouts Zeit, den Alltag mal kurz hinter dir zu lassen?

Statt dem Jammer-Modus zu verfallen, überleg dir, was dir an deinem Workout gefällt und motiviere dich so. Versuch dir vorzustellen, was dein Körper gerade leistet und welche faszinierenden Prozesse stattfinden, die zum Brennen oder den zitternden Muskeln führen.

Was auch helfen kann: Lächle! Studien haben gezeigt, dass Lächeln deine Leistung erhöhen kann. Sogar professionelle Athleten und Athletinnen nutzen die Methode des sogenannten periodischen Lächelns bei andauernder körperlicher Höchstleistung. Wenn du danach immer noch Mühe hast, dein Mindset zu ändern, trainiere zu zweit oder in der Gruppe. So spornt ihr euch gegenseitig an.

Realistischer Plan statt Überlastung

Vielleicht strauchelst du auch, weil du kein konkretes Ziel vor Augen hast. Trainiere nicht bis zur kompletten Erschöpfung, sondern setze dir vor dem Workout ganz konkrete Ziele und versuche, sie zu erreichen. Stell dir einen Trainingsplan zusammen, den du auch wirklich durchhältst.

Es kann auch beim Durchbeissen helfen, wenn du beim Training nicht auf die Uhr schaust. Wenn dein Trainingsgerät im Gym eine eingebaute Uhr hat, decke sie unbedingt ab – so kommst du eher in den Flow. Wichtig: Hör trotz allem immer auf deinen Körper. Geh an deine Grenzen, aber überlaste dich auf keinen Fall. Schmerzen deine Gelenke oder Kochen oder fühlt sich an deinen Muskeln etwas falsch an, hör besser auf. Kein Fitnessziel ist es wert, dass du dich verletzt oder deinem Körper schadest.

Was hilft dir, beim Training durchzuhalten? Verrate uns deine Geheimtipps in den Kommentaren.

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